Stay KooooK erweitert Zimmerangebot

| Hotellerie Hotellerie

SV Hotel präsentiert mit "Cabinet" einen dritten Zimmertypen für Stay KooooK. Nach "Studio" und "Room" startet das Unternehmen damit eine wesentliche Erweiterung des Konzepts. Mit den drei sich ergänzenden Zimmertypen kann die Fläche bestehender Gebäude besser genutzt werden.

Die drei Zimmertypen haben unterschiedliche Features: Der klassische "Room" ist auf kurze Aufenthalte ausgerichtet, "Studio" als klassisches Serviced Apartment auf längere Besuche und "Cabinet" - je nach Buchung mit oder ohne Küche - für Lang- oder Kurzzeitaufenthalte. Im Zimmertyp "Cabinet" kommt "The Slide" in einer abgewandelten Form zum Einsatz: Weniger Stauraum, dafür eine Arbeitsfläche. "The Slide" kann vom Gast an den gewünschten Ort verschoben werden.

Weiterentwicklung von The Slide

In Cabinet vereint The Slide als neue, offene Version mehrere Funktionen in sich. Das verschiebbare Element fungiert als Stauraum, Ablage- und neu auch als Arbeitsfläche. Es enthält einen schwenkbaren Bistrotisch und trennt den Schlafraum optisch von der Küche. Auch die bekannten Vertical und Shaker Rails aus den Stay KooooK Rooms und Studios in Cabinet wieder — ebenso wie das charakteristische Küchen-Design mit abschließbarem Küchenelement – dieses kann optional dazugebucht werden. Noch kompakter gebaut als im Studio, enthält es in Cabinet von der Spüle über Mikrowelle, Geschirrspüler und Kochfelder bis hin zu Arbeitsfläche und Kühlschrank nebst Gefrierfach alles Nötige. Der Kühlschrank ist so platziert, dass er immer zugänglich ist, egal in welcher Position sich The Slide gerade befindet.

Mit der Prämisse, flächeneffizienter und flexibler zu werden, ging das interdisziplinäre Entwicklungsteam um SV Hotel Managing Director Beat Kuhn kurz nach der Eröffnung des ersten Hauses in Bern Wankdorf an den Start. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Cabinet bleibt dem Markenerlebnis treu: Der Gast gestaltet den Raum nach seinen Bedürfnissen. Mit der Arbeitsfläche ist Cabinet besser auf Gäste ausgerichtet, die den Raum auch als Arbeitsplatz nutzen möchten. 

Das erste Stay KooooK, in dem Cabinet eingesetzt wird, entsteht derzeit in Mannheim.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.