Stayery expandiert in die Schweiz

| Hotellerie Hotellerie

Apartment-Anbieter Stayery erweitert das eigene Portfolio um ein Projekt in der Schweiz und plant ein neues Haus in Basel. Nach Unternehmensangaben entsteht am Standort in direkter Nähe zum Hauptbahnhof ein Objekt für Kurz- und Langzeitaufenthalte mit insgesamt 132 Einheiten. Mit diesem Projekt expandiert der Betreiber erstmals in den Schweizer Markt, nachdem das Unternehmen seit dem Jahr 2019 das Portfolio auf mehr als 2.700 Einheiten an 25 Standorten ausgebaut hat.

Das Vorhaben an der Hochstrasse wird als Bestandsumwandlung realisiert. Ein bestehendes Bürogebäude erfährt eine Sanierung, bei welcher unter anderem Fenster ausgetauscht und Grundrisse angepasst werden. Die Fertigstellung der vier Etagen umfassenden Immobilie ist für das Jahr 2027 vorgesehen, während die Rückbauarbeiten bereits begonnen haben.

Die Einheiten verknüpfen Wohn- und Arbeitsbereiche sowie kleine Küchenstrukturen. Das Erdgeschoss soll nach Angaben des Betreibers offene Gemeinschaftsflächen inklusive Arbeitsplätzen, Wäschemöglichkeiten für Gäste und einen Selbstbedienungskiosk aufnehmen.

Die Immobilie gehört zum Portfolio des an der Börse notierten Schweizer Immobilienfonds Schroder ImmoPLUS, dessen Verwaltung durch Schroders erfolgt. Der Partner EROP übernimmt hierbei die komplette Planung und Realisierung der Gebäudeumnutzung bis zur geplanten Fertigstellung im Jahr 2027.

„Unser erstes Schweizer Projekt verlangt definitiv Mut, Ambition und volle Energie – genau das treibt uns bei STAYERY jeden Tag an. Wir denken gross, verfolgen eine klare Vision und haben in Basel die richtigen Partner gefunden, um diese Realität werden zu lassen“, erklärt Hannibal DuMont Schütte, Gründer und Vorstandsmitglied von Stayery.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Premier Inn hat am Bodensee ein neues Hotel eröffnet. Der sechsgeschossige Neubau ist das 76. Hotel der Marke in Deutschland. Neben dem bereits bestehenden Standort in Lindau ist die Hotelgruppe damit nun auch in Konstanz vertreten.

Im August 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 58,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 1,1Prozent weniger als im August 2025.

Die Betreibergesellschaft des ehemaligen Hotels Reichshof in Norden, das heute Tides Boutique Hotel heißt, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Nach Angaben von des Insolvenzverwalters werde der Hotel- und Gastronomiebetrieb uneingeschränkt fortgeführt.

Im Darknet werden nach Angaben der Lindner Hotels AG Daten angeboten, die mutmaßlich aus dem Cyberangriff vom 8. Juni 2026 stammen. Überprüfte Beispieldaten enthalten tatsächlich Daten aus den betroffenen Beständen; der genaue Umfang der Datenentwendung werde weiter untersucht.

Wenn die nächste Generation übernehmen soll, bringt das in familiengeführten Häusern immer auch Herausforderungen mit sich. Als Hotelier in dritter Generation kennt Thomas Walther vom Hotel Walther und Hotel Steinbock diese nur zu gut – und berichtet Oliver Meyer im HotelPartner-Podcast, wie der Generationenwechsel erfolgreich ablaufen kann und welche Rolle das Thema Führung dabei spielt.

Die MHP Hotel AG hat ein Rückkaufangebot für bis zu 4.403.530 Aktien zu je 1,35 Euro beschlossen. Die Annahmefrist läuft vom 13. Oktober bis zum 2. November 2026; die erworbenen Aktien sollen überwiegend eingezogen werden.

Leonardo Hotels Central Europe hat das neu positionierte Leonardo Hannover Medical Park offiziell eröffnet. Aus zwei zuvor getrennt betriebenen Hotels ist ein gemeinsames Haus mit 208 Zimmern entstanden. Zum Konzept gehört auch eine Kooperation mit Tui Blue.

Der deutsche Hotel-Investmentmarkt verzeichnet nach drei Quartalen 2026 mehr Transaktionen, obwohl das Investmentvolumen gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Vor allem kleinere Transaktionen prägen das Marktgeschehen.

Die Hotelbuchung beendet die Reiseplanung häufig nicht. Eine Untersuchung von McKinsey und Skift unter 1.015 US-Reisenden zeigt, dass viele Befragte anschließend weiter recherchieren, Preise beobachten oder alternative Angebote prüfen.

Das Mercure City in der Kölner Friesenstraße hat seinen Betrieb eingestellt. Der Kölner Stadt-Anzeiger nennt technische Mängel und hohe notwendige Investitionen in den Brandschutz als Gründe. Das Pullman-Hotel an der Helenenstraße soll Anfang Dezember 2026 vorerst schließen.