Stephan Gerhard bringt seine Maseven-Apartments nach Stuttgart

| Hotellerie Hotellerie

Die Maseven-Gruppe von Stephan Gerhard wird neuer Mieter auf 17.000 Quadratmetern im SI-Centrum Stuttgart. Das künftige Haus mit 192 Zimmern ist nach den beiden Standorten in München die dritte Eröffnung des Serviced-Apartment-Konzepts in Süddeutschland. Der Mietvertrag für die Flächen, die zuvor von SI Suites betrieben wurden, läuft über 20 Jahre. Die Eröffnung ist für das Jahr 2025 geplant.

Das SI-Centrum gehört zu den meistbesuchten Freizeiteinrichtungen Deutschlands. Es  wurde ursprünglich 1960 erbaut und 1994 sowie 1997 stark vergrößert. Das Freizeit-, Unterhaltungs- und Gastronomieangebot setzt sich aus Theatern, die von Stage Entertainment betrieben werden, ein Dormero Hotel mit 454 Zimmern, ein CinemaxX-Kino mit sechs Kinosälen, zahlreichen Restaurants und Bars. Neben Büros, Wohnungen und Einzelhandel beinhaltet die Immobilie außerdem die einzige Spielbank der Stadt. <

Mit dem neuen Standort setzt die Serviced-Apartment-Marke Maseven ihren im März angekündigten Expansionskurs fort. Seit 2020 betreibt das Unternehmen bereits zwei Häuser in München. Das Maseven München Messe Dornach bietet 319 Apartments, das Maseven München Messe Trudering 179 Apartments. Es folgte kürzlich das Pre-Opening in der Gutleutstraße 296a in Frankfurt. Der Mietvertrag für das Maseven Frankfurt Messe, das 252 Apartments bietet, wurde bereits in 2022 unterzeichnet Nun folgt die Ankündigung für den neuen Standort in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.