Studie: Bundesbürger suchen nach Hotels ohne Barrieren

| Hotellerie Hotellerie

Bei der Hotelauswahl achten die Deutschen immer stärker auf barrierefreie Zimmer. Für 21 Prozent der Deutschen ist dieser Punkt wichtig, für weitere 16 Prozent sehr wichtig und für fünf Prozent sogar ausschlagend bei der Buchung. Damit prüfen insgesamt 42 Prozent der Bundesbürger die barrierefreie Ausstattung eines Hotels.

Insgesamt 39 Prozent legen Wert darauf, dass ihre Unterkunft auch auf die speziellen Bedürfnisse von Allergikern eingeht. Dies sind Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Befragung unter 1.000 Bundesbürgern, die im Auftrag der Scandic-Hotelgruppe durchgeführt wurde.

Angesichts einer älter werdenden Gesellschaft müssen auch die Hotels mit zusätzlichen Angeboten aufwarten. Sind heute etwa ein Fünftel der deutschen Bevölkerung 65 Jahre und älter, werden es laut Prognosen im Jahr 2060 etwa ein Drittel sein. Dann werden voraussichtlich fast doppelt so viele 70-Jährige leben, wie Kinder geboren werden. Älteren Gästen kommen zum Beispiel eine entsprechende Gestaltung des Bades mit Haltegriffen an WC und Badewanne, Handläufe in den Fluren und Treppenhäusern sowie spezielle Hilfsmittel wie Leih-Rollatoren entgegen.

Städtereisen und Wochenendtrips waren laut der Befragung in den vergangenen fünf Jahren die häufigsten Anlässe für eine Übernachtung im Hotel. Besonders bei Reisenden ab 50 Jahren steigt das Interesse an Städtereisen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Nachfrage nach Hotelzimmern in Deutschland bleibt 2025 robust, doch die Erlöse stagnieren. Laut der aktuellen Analyse von Christie & Co geraten vor allem die Zimmerpreise unter Druck, was trotz steigender Auslastung zu einem leichten Rückgang beim RevPAR führt.

Das Amtsgericht Cuxhaven hat für die Bösehof Hotel-Betriebs GmbH im niedersächsischen Bad Bederkesa ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet. Während der operative Betrieb des Romantik Hotel Bösehof in Schieflage geraten ist, steht die dazugehörige Immobilie bereits seit Ende des vergangenen Jahres unabhängig davon zum Verkauf.

Die globale Hotelpipeline füllt sich: Für 2026 prognostizieren Marktdaten einen massiven Anstieg der Neueröffnungen. Während Shanghai weltweit die meisten Zimmer fertigstellt, verzeichnen Europa und der Nahe Osten eine deutliche Beschleunigung ihrer jährlichen Fertigstellungsraten.

In Westeuropa geraten die Hotelmargen zunehmend unter Druck. Trotz leicht steigender Umsätze sorgen hohe Personalkosten und explodierende Vertriebsausgaben dafür, dass die Region das Schlusslicht bei der Profitabilität in Europa bildet.

Die MHP Hotel AG hat den Betrieb des Andaz Vienna am Belvedere unter einem neuen Franchisevertrag mit Hyatt übernommen. Das Hotel wird ab April 2026 unter der Marke Hyatt Regency weitergeführt.

Das Aus für das Congress Hotel gleicht einem Stich ins Herz von Chemnitz. Deswegen treibt die Sorge um die Zukunft des früheren Interhotels nicht nur die Beschäftigten um. Wie kann es weitergehen?

Mit dem Aethos Club Palma eröffnet ein neuer Member-Bereich in einem restaurierten Stadthaus in der Inselhauptstadt. Das Konzept kombiniert Arbeitsbereiche, Wellness-Angebote und kulturelle Events und ist Teil einer europaweiten Expansionsstrategie der Marke.

Der neue Trendreport von Hilton beleuchtet den Wandel in der Veranstaltungsbranche. Im Mittelpunkt stehen der Wunsch der Teilnehmer nach authentischen Begegnungen, die wachsende Bedeutung von Erholungspausen im Programm und die gezielte Nutzung von Technologie.

Wie wandelt sich die Hotellerie digital? Ein neuer Bericht des Tourismusinstitut der HES-SO Valais-Wallis analysiert die Entwicklung von fast 400 Hotels zwischen 2000 und 2025 im Schweizer Kanton. Die Daten liefern allen Tourismusakteuren wertvolle Erkenntnisse für den Sprung von der reinen Online-Präsenz zur qualitativen Optimierung.

Hotel-Pionier Ian Schrager und Highgate bündeln ihre Kräfte für die weltweite Expansion der Marke Public. Der frisch mit dem SevenRooms Icon Award ausgezeichnete Visionär behält die kreative Leitung, während Highgate den Betrieb übernimmt, um das Konzept „Luxus für alle“ global zu skalieren.