Studie - OTAs machen Hotels rentabler

| Hotellerie Hotellerie

Anhand von Daten von 644 US-Hotels zeigt eine wissenschaftliche Studie, die im Cornell Hospitality Quarterly veröffentlicht wurde, dass Hotels, die OTAs, wie z.B. Booking & Co, nutzen, profitabler sind. Dabei soll gezeigt werden, dass die Zusammenarbeit mit den OTAs positiv und signifikant mit der Belegung, dem Revpar und dem Ebitda zusammenhänge. Jeder Dollar mehr an Provisionen führe zu einem Anstieg der Rentabilität um 20,20 Dollar so die Autoren. Bei Economy-Hotels gelte diese These allerdings nicht.

Online-Reisebüros (OTAs) haben sich zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt, obwohl ihr Nutzen umstritten bleibt. Während Hotels die daraus resultierenden Buchungen schätzen, ärgern sich viele über die daraus resultierenden Provisionen. Obwohl in der Literatur ausführlich diskutiert, besteht nach wie vor große Unsicherheit darüber, ob die Beteiligung von OTAs für die Rentabilität von Hotels vorteilhaft oder nachteilig ist. Um diese Lücke zu schließen, verfolgt die die Daten aus den Gewinn- und Verlustrechnungen von 644 US-Hotels von Smith Travel Research analysieren.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die OTA-Beteiligung auf Makroebene positiv und signifikant mit der Belegung, dem Revpar und dem Ebitda zusammenhängt, wobei jeder Dollar Anstieg der Provision zu einem Anstieg von 1,123 Prozent, 20,20 Dollar führt. Eine Analyse nach Hotelkategorien zeigt jedoch, dass die Zusammenarbeit mit Vermittlern zwar den Umsatz aller Hotels steigert, aber bei Economy-Hotels mit einer geringeren Rentabilität verbunden sei, was darauf hindeute, dass die Teilnahme an OTAs nicht generell positiv sei.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.

Die Numa Group übernimmt den Anbieter Lisbon Serviced Apartments und erweitert damit das Portfolio in Lissabon um 19 Objekte. Die Integration in die eigene Technologieplattform soll nun die betriebliche Effizienz der Unterkünfte steigern.

Relais & Châteaux erweitert das eigene Portfolio um zehn neue Mitglieder. Die Neuzugänge erstrecken sich über mehrere Kontinente und umfassen Standorte in Frankreich, England, Italien, der Schweiz, Portugal, Japan, Mexiko sowie den Vereinigten Staaten.

Die Hotelgruppe Meininger Hotels erweitert ihr Portfolio um einen ersten Standort in Schottland. Am 5. August eröffnet das Unternehmen das Meininger Hotel Edinburgh Haymarket. Das Haus im West End ist das 38. Hotel im Portfolio.

Drei Hotellerie-Manager​​​​​​​ haben die neue Hotelmarke LikeStay gegründet. Hinter dem Konzept stehen Max Luscher, Constantin Rehberg und Andreas Brennfleck. Das erste Hotel soll das bisherige Batschari Palais in Baden-Baden werden, das künftig unter dem Namen LikeStay Premium Baden-Baden betrieben werden soll.

Die nordrhein-westfälischen Tourismusregionen sind für die Sommerferien nach eigenen Angaben gut gebucht - für Kurzentschlossene gibt es aber noch genügend freie Betten. Vor allem Ferienwohnungen und Ferienhäuser sowie Bauernhof-Urlaube sind gefragt.

Das Sofitel Frankfurt Opera nutzt seine exklusive Dachterrasse für ein temporäres Gastronomiekonzept. An vier Terminen im August bietet das Hotel einen Barbetrieb für externe Besucher an.

Anzeige

Warum Gästedaten so wertvoll sind und wie sie am sinnvollsten gemanagt werden, um für KI-Anbindung und Automatisierung möglichst großen Nutzen zu stiften, erklärt dailypoint-Geschäftsführer Dr. Michael Toedt in der 8. Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“.

Die Radisson Hotel Group baut ihre internationale Präsenz im ersten Halbjahr 2026 durch zahlreiche Neueröffnungen und Vertragsabschlüsse in verschiedenen Marktsegmenten deutlich aus.