TIN INN Hotels kommen nach Euskirchen

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelkette TIN INN hat den offiziellen Baubeginn für ihren neuen Standort in Euskirchen bekannt gegeben. Mit dem symbolischen Spatenstich, an dem die Co-CEOs Nico Sauerland und Levi Rostek teilnahmen, setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs fort. Der neue Standort liegt nur 20 Minuten vom bereits bestehenden Hotel in Meckenheim entfernt (Tageskarte berichtete).

Ein digitales und nachhaltiges Hotelkonzept

Die Hotels von TIN INN sind aus ehemaligen Überseecontainern gefertigt, die in der eigenen Smart Factory in Wassenberg zu Zimmern umgebaut werden. Ein patentiertes Dämmverfahren soll dabei für Energieeffizienz sorgen. Laut Nico Sauerland, Co-CEO, ist der Standort in Euskirchen ideal: "Wir sind vom Potenzial der Region überzeugt und freuen uns den Geschäftsreisenden und Privatbesuchern der Stadt eine digitale, komfortable und nachhaltige Übernachtungsmöglichkeit anzubieten."
 

Das Konzept richtet sich an Geschäftsreisende, die eine unkomplizierte Übernachtung schätzen, sowie an Kurzreisende und Besucher von Freunden und Familien. Mit jeweils 20 Zimmern – zehn Einzel- und zehn Doppelzimmer – sollen die Hotels eine Lücke in mittelgroßen Städten schließen, in denen es oft an modernen Unterkünften fehlt.

Vollständig digitaler Betrieb

Ein zentrales Merkmal des TIN INN Konzepts ist der vollständig digitale Betrieb, der eine klassische Rezeption überflüssig macht. Gäste können über einen Türcode einchecken und ihr Zimmer ab 15 Uhr ohne Wartezeiten beziehen. Diese digitale Guest Journey soll maximale Flexibilität gewährleisten.

Das im Jahr 2020 gegründete Unternehmen setzt auf eine serielle Bauweise, die eine Bauzeit von nur vier Monaten ermöglicht. Die Nutzung gebrauchter Container betont den Nachhaltigkeitsaspekt. Alle Prozesse sind digitalisiert, um die Betriebskosten zu senken und eine hohe Auslastung zu gewährleisten. TIN INN hat seinen Hauptsitz in Wassenberg. Die Mehrheitsbeteiligung hält die Benner Holding aus Wiesbaden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Google startet Hotelbuchungen direkt im KI-Modus seiner Suche. Zum Start in den USA sind unter anderem Booking.com, Expedia, Hilton, IHG und Marriott eingebunden. Nutzer können Hotels im KI-Modus auswählen und die Buchung über Google Pay abschließen. Inzwischen sind auch weitere Einzelheiten zu Ranking, Werbung, Datenweitergabe und technischer Anbindung bekannt.

Thüringens Übernachtungszahlen sind im ersten Halbjahr 2026 nahezu stabil geblieben. Während Hotels mehr Übernachtungen verzeichneten, gingen die Zahlen bei Gasthöfen, Pensionen und Campingplätzen zurück.

Berlin hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 13,6 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Das waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, während die Zahl der Gäste aus Deutschland um 1,8 Prozent stieg.

Rund 2,5 Millionen Gäste und 6,3 Millionen Übernachtungen hat Brandenburg im ersten Halbjahr 2026 registriert. Landesweit gingen die Zahlen leicht zurück, während einzelne Reiseregionen und Städte Zuwächse verzeichneten.

Das Althoff Seehotel Überfahrt hat seinen Wellnessbereich neugestaltet und den "4 elements spa by Althoff" in Betrieb genommen. Seit Anfang August empfängt die Einrichtung Gäste mit einer neuen Raumgestaltung und erweiterten Angeboten.

Wyndham Hotels & Resorts hat das erste Hotel seiner Kernmarke in Frankfurt am Main eröffnet und erweitert damit das Angebot im gehobenen Segment um 146 Zimmer. Im Zuge des Rebrandings zu Wyndham wird nun umfassend renoviert.

Aus dem traditionsreichen Hotel Schwanen in Freudenstadt ist ein neues Hospitality-Angebot geworden. Heute teilen sich das Moe by Limehome mit 21 Zimmern und Suiten und das Restaurant Wilma Wunder die Adresse. Hinter dem Umbau steht Investor Orhan Tiryaki

Die Lopesan-Gruppe erhält von der Regierung der Kanarischen Inseln 300 Millionen Euro Entschädigung. Die Hotelgruppe ist auch in Deutschland vertreten und führt hier über IFA by Lopesan Hotels vier Häuser.

IHG Hotels & Resorts übernimmt in Kooperation mit GCP Hospitality ein Portfolio von 14 Hotels in Kyoto. Diese sollen innerhalb der kommenden zwölf Monate schrittweise unter den Marken Garner und Holiday Inn Express neu positioniert werden.

Der erhoffte Aufwärtstrend im Thüringer Tourismus ist in der ersten Jahreshälfte ausgeblieben. Ferienheime, aber auch Campingplätze und Jugendherbergen verbuchten weniger Übernachtungen.