Tiroler A-Rosa-Herberge wird Schlosshotel Kitzbühel

| Hotellerie Hotellerie

Das A-Rosa Kitzbühel ist zukünftig kein Pachtbetrieb der DSR Hotel Holding mehr. Nach 20 Jahren läuft der Pachtvertrag aus. Jetzt übernimmt die Eigentümergesellschaft das Luxushotel selbst als Schlosshotel Kitzbühel, das aber Franchisenehmer der A-Rosa Collection wird.

Das Hotel wird also zukünftig als „Schlosshotel Kitzbühel. The Spa Momentum – ein Hotel der A-Rosa Collection” geführt. Es sei ein langfristiger Lizenzvertrag mit A-Rosa geschlossen worden, so ein Statement.

Warum die Eigentümer des Hauses die Herberge künftig selbst betreiben, wird nicht konkret gesagt. Jedoch steht einem Statement, dass sich für die Eigentümergesellschaft jetzt die „optimale Gelegenheit“ böte, die Zukunft mit einer neuen Betreibergesellschaft, der Schloss-Hotel Kitzbühel Betriebs-GmbH unter der Führung des geschäftsführenden Gesellschafters Uwe Schramm, zielstrebig zu gestalten. Direktor Schramm gibt an, dass er anstrebe, die „Individualität des Hauses weiter zu stärken und zusätzliche Möglichkeiten zu schaffen sowie neue Impulse über die bewährten Standards hinaus zu setzen“.

Für Gäste, die das Hotel in Kitzbühel kennen, so Schramm, ändere sich nichts an der bisher gewohnten Qualität, vielmehr versuche man die durch die Loslösung entstandenen Gestaltungsfreiräume zu nutzen, um die Individualität des Hauses einerseits besser in den Dienstleistungen abzubilden und sie andererseits entsprechend nach außen zu kommunizieren.

Uwe Schramm, der seit 14 Jahren das nun ehemalige A-Rosa Kitzbühel zusammen leitet, übernimmt alle mehr als 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.