Trendumfrage sieht Hotelimmobilien weiter im Fokus von Investoren

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Hotelimmobilien werden nach Einschätzung vieler Marktteilnehmer auch in einem von hohen Finanzierungskosten und wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägten Umfeld als relevante Anlageklasse betrachtet. Das geht aus einer Trendumfrage von mrp hotels hervor, für die zwischen dem 15. April und dem 21. Mai 2026 insgesamt 42 Vertreter der Hotel- und Immobilienbranche befragt wurden. Demnach messen 69 Prozent der Teilnehmer Hotelinvestments derzeit eine hohe oder sehr hohe Bedeutung bei. Rund 45 Prozent erwarten zudem, dass der Anteil von Hotelinvestments in Immobilienportfolios in den kommenden drei Jahren steigen werde.

Befragte bewerten Hotelinvestments weiterhin als wichtigen Portfoliobaustein

Wie mrp hotels mitteilt, rechnen lediglich 14 Prozent der Befragten mit einem Rückgang des Anteils von Hotelinvestments in Immobilienportfolios. 41 Prozent gingen von einer unveränderten Entwicklung aus. Zudem hielten mehr als 90 Prozent Hotels im Vergleich zu anderen Anlageklassen für mindestens ebenso attraktiv oder attraktiver.

Martin Schaffer, Geschäftsführer von mrp hotels, wird mit den Worten zitiert: „Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Hotelimmobilien trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten als resilienter und zukunftsfähiger Bestandteil institutioneller Portfolios wahrgenommen werden. Betreiberqualität, Standortprofil und flexible Nutzungskonzepte rücken dabei stärker in den Fokus.“

Wohnimmobilien würden von den Teilnehmern zwar weiterhin als attraktivste Anlageklasse eingestuft. Hotels lägen jedoch gemeinsam mit Logistikimmobilien vor Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Schaffer erklärt dazu: „Dies unterstreicht die zunehmende Etablierung von Hotels als strategischer Bestandteil diversifizierter Immobilienportfolios.“

Spanien führt Erwartungen an künftige Investmentdynamik an

Bei der Frage nach den Märkten mit der größten Investmentdynamik innerhalb der kommenden zwei Jahre nannten 55 Prozent der Befragten Spanien. Dahinter folgen Deutschland mit 40 Prozent, Italien mit 33 Prozent sowie Skandinavien mit 29 Prozent. Nach Angaben von mrp hotels richtet sich der Blick vieler Investoren damit auf Märkte mit einer starken touristischen Nachfrage.

Auch bei den bevorzugten Standorten zeige sich ein klares Bild. Mehr als 83 Prozent der Teilnehmer sähen Metropolen und urbane A-Lagen als besonders gefragt an. Gleichzeitig gewännen Ferienregionen und Resorts wieder an Bedeutung. Diesen Standorttyp nannten 43 Prozent der Befragten.

Hohe Finanzierungskosten beeinflussen Investitionsentscheidungen deutlich stärker

Als wichtigste Einflussfaktoren auf Investitionsentscheidungen nennen die Befragten die Entwicklung der globalen touristischen Nachfrage (60 Prozent) sowie eine stabile Betreiberleistung (55 Prozent). Gleichzeitig werde das Marktumfeld weiterhin als herausfordernd eingeschätzt.

Mehr als 83 Prozent der Teilnehmer betrachten laut Umfrage das aktuelle Zins- und Finanzierungsumfeld als größte Belastung. Hinzu kämen steigende Baukosten (57 Prozent) sowie Betreiber-Risiken (45 Prozent). Regulatorische Vorgaben (10 Prozent) und ESG-Anforderungen (5 Prozent) würden dagegen derzeit eine vergleichsweise geringere Rolle spielen.

Teilnehmer sehen Potenziale bei Budgethotels und Serviced Apartments

Die höchsten Wachstumspotenziale verorten die Befragten bei Budgethotels und Serviced Apartments. Beide Segmente wurden jeweils von 52 Prozent der Teilnehmer genannt. Nach Angaben von mrp hotels profitierten diese Bereiche von einer steigenden Nachfrage nach preisbewussten sowie flexiblen Aufenthaltsformen.

Zum Abschluss der Untersuchung erklärt Schaffer: „Der Markt entwickelt sich weg vom klassischen Standardprodukt hin zu spezialisierten Konzepten mit hoher Betreiberkompetenz und klarer Zielgruppenansprache. Genau darin liegen künftig die größten Chancen für Investoren.“

Die Erhebung wurde anonymisiert als Online-Befragung durchgeführt. Zu den Teilnehmern gehörten nach Angaben von mrp hotels institutionelle Investoren, Asset- und Investment-Manager, Makler, Berater sowie Family Offices.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.
 


 

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