Weltraumhotel soll 2025 eröffnen

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Die Gateway Foundation will im Jahr 2025 das erste Weltraumhotel eröffnen. 100 Touristen sollen dann pro Woche ins All gebracht werden. Die Herberge in der Umlaufbahn der Erde ist keine karge Raumstation, sondern gleicht bei der Inneneinrichtung und Logistik eher einem Kreuzfahrtschiff.

In dem Weltraumhotel schweben die Gäste auch nicht in Raumanzügen umher: Es soll Schwerkraft geben, voll funktionsfähige Küchen, Bars und Innenräume mit natürlichen Materialien und Farben. „Schließlich wird die Reise in den Weltraum nur eine weitere Möglichkeit sein, die die Menschen für ihren Urlaub wählen werden, genau wie eine  Kreuzfahrt oder der Besuch von Disney World", sagte Tim Alatorre, leitender Designarchitekt des Weltraumhotels, dem Designer-Magazin „Dezeen“.

Das Design der Raumstation basiert in Teilen auf Konzepten, die in den 1950er Jahren von dem deutschen Raketeningenieur Wernher von Braun entwickelt wurden - nach ihm wurde das Hotel auch benannt. 
 

Da die Gesamtkosten für das Projekt sehr hoch seien, werden die Reisen in den Weltraum vorerst nur für sehr gut betuchte Menschen erschwinglich sein. Die Gateway Foundation hat sich allerdings zum Ziel gesetzt, die Reise in das All für breite Schichten zu öffnen.

Mit einer spartanisch eigenrichteten Weltraumstation hat die das Weltraumhotel der Gateway Foundation wenig gemein. „Die Entwicklungen in der Materialwissenschaft ermöglichen es, leicht zu reinigende natürliche Materialersatzstoffe für Stein und Holz, die normalerweise nicht in die Umlaufbahn gebracht werden können, einzusetzten", sagte Alatorre. Da in der Station, anders als auf der ISS, Schwerkraft herrsche, falle den Besuchern auch die Orientierung leicht. So können die Gäste die Toilette auf die normale Weise benutzen, die Duschen verwenden recyceltes Wasser, und Speisen werden, wie in üblichen Restaurants serviert.

Geplant sind demnach Küchen und Restaurants mit allen Gerichten, die Gäste auch auf einem luxuriösen Kreuzfahrtschiff oder in einem großen Hotel erwarten würden, sagte Alatorre. Dabei seien viele der logistischen Fragen für die Gastronomie bereits vor Jahren von der Kreuzfahrtindustrie gelöst worden.

Nach dem Bau der „Von Braun“-Raumstation plant die Gateway-Stiftung den Bau einer noch größeren Raumstation, um der wachsenden Nachfrage von Besuchern, die sie erwartet, gerecht zu werden.

„Über das Jahr 2030 hinaus ist die Von-Braun-Station ein Proof-of-Concept für das nächste Projekt der Gateway Foundation: Eine Klasse von Stationen namens The Gateway, die mehr als 1.400 Menschen aufnehmen wird“, erklärte Alatorre.


 

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