Weltraumtourismus: NASA will Hotel auf ISS-Raumstation errichten

| Hotellerie Hotellerie

Die amerikanische Weltraumbehörde NASA geht den nächsten Schritt in Richtung Weltraumtourismus und plant ein Hotel auf der Raumstation ISS. Die Vorbereitungen laufen bereits und ab 2024 sollen die ersten Gäste das Weltraum-Hotel beziehen können. Ein Schnäppchen wird der Urlaub im All jedoch nicht.

Derzeit leben sechs Menschen auf der internationalen Raumstation ISS. Damit bald die ersten Gäste dort einziehen können, ist ein Anbau nötig. Dafür hat die NASA das Raumfahrtunternehmen Axiom Space beauftragt, die bereits mit den Planungen begonnen haben. Wie nau.ch berichtet, soll das erste Hotel-Modul des Unternehmens in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 eröffnet werden.  Dann soll es aber nicht nur für Weltraumtouristen offen stehen, sondern auch für große Firmen, die ihre Forschung und Produktion ins Weltall verlagern wollen.
 

„Axiom existiert, um Weltraum-Infrastruktur für eine Vielzahl von Nutzern zur Verfügung zu stellen. Ziel ist, Forschung zu betreiben, neue Technologien zu entdecken und Systeme für die Erkundung von Mond und Mars zu testen“, teilte Axiom Space CEO Michael Suffredini mit.

Günstig wird der Urlaub im Weltraum allerdings nicht. Wie computerbild.de schreibt, soll die Nacht im Space-Hotel etwa 35.000 US-Dollar (umgerechnet rund 32.000 Euro) kosten. Frühstück ist inklusive. Doch auch für den Flug müssen die Gäste selbst aufkommen und tief in die Tasche greifen: 70 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 63 Millionen Euro) soll der Flug zur Raumstation kosten.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.