Wien: Ex-Handelsgericht wird zum Luxushotel

| Hotellerie Hotellerie

Schon seit Jahren wird in Wien darüber diskutiert, ob das ehemalige Handelsgericht ein Luxushotel werden soll. Jetzt ist es soweit: Wie die Schweizer Investmentgruppe Brisen mitteilte, soll das 1906 errichtete Haus zum Fünf-Sterne-Hotel „Vienna Court“ umgebaut werden. 

Im Dachgeschoß sind exklusive Wohnungen geplant. In das kommenden Hotelprojekt soll möglichst viel Bausubstanz aus der Belle Époque integriert werden. Wer das Hotel betreiben wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Das Handelsgericht war 2003 aus der Riemergasse in das Justizzentrum Wien Mitte umgezogen. Seit dem hat das historische Gebäude mehrmals den Eigentümer gewechselt. 

Dimitry Vallen, Geschäftsführender Gesellschafter der Brisen-Gruppe sagt „Nach den langen Jahren, in denen die Riemergasse 7 im Dornröschenschlaf lag, arbeiten wir seit dem Kauf mit Hochdruck an der Realisierung der Umbau- und Neunutzungspläne. Aber bei einem so bedeutenden Gebäude mit großer historischer, architektonischer und kommerzieller Bedeutung für die Wiener Innenstadt darf man auch nichts übers Knie brechen. Schließlich wollen wir ein optimales Ergebnis erreichen, von dem das Gebäude und sein Umfeld dann jahrzehntelang profitieren werden.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.