Wohnen im Waldorf Astoria in New York: 1,8 Millionen Dollar für ein Ein-Zimmer-Apartment 

| Hotellerie Hotellerie

Bereits seit 2017 wird das legendäre Waldorf Astoria in New York aufwendig saniert und umgebaut. In dem 52-stöckigen Hotel mit den zwei Türmen entstehen 375 Hotelzimmer und genauso viele Eigentumswohnungen. Und die stehen derzeit zum Verkauf. Ab 2024 sollen die Luxus-Apartments einzugsbereit sein.

Wer sich den Traum von der Luxus-Immobilie im Waldorf Astoria erfüllen möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Wie das Handelsblatt berichtet, reichen die Preise von 1,8 Millionen Dollar für ein Ein-Zimmer-Apartment bis zu 18,5 Millionen Dollar für eine Vier-Zimmer-Wohnung mit rund 300 Quadratmetern. Wer eine Wohnung mit Terrasse, oder einen Blick auf das Chrysler Building haben möchte, der muss extra zahlen. Der Preis für die beiden Duplex-Wohnungen in den zwei Türmen ist angeblich so geheim, dass Interessenten im Vorfeld sogar ein Verschwiegenheitsabkommen unterzeichnen müssen, berichtet das „Handelsblatt“. Erst dann würde ihnen der Preis mitgeteilt werden.

 

Zum Kaufpreis kommt außerdem noch eine monatliche „Maintenance“-Gebühr in Höhe von 2,12 Dollar pro Quadratfuß, die u.a. Treppenreinigung, warmes Wasser und Concierge-Service und Pool-Benutzung abdeckt. Außerdem stehen den künftigen Bewohnern nach Handelsblatt-Informationen ein Wellness-Bereich, Dinner-Räume mit professionellen Köchen sowie Terrassen und Meeting-Räume zu Verfügung. Weitere Hotel-Dienste, wie etwa den Zimmerservice oder das Restaurant, können Wohnungseigentümer ebenfalls mit einem Rabatt nutzen.

Obwohl bisher erst eine Modellwohnung fertiggestellt wurde, ist der Verkauf bereits im vollen Gange – offenbar mit Erfolg. „Wir haben schon viele Wohnungen verkauft an Kunden aus aller Welt“, sagt Dan Tubb, der Senior-Verkaufsdirektor von „The Towers of the Waldorf Astoria Residences“ gegenüber dem Handelsblatt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert das Portfolio in der Rhein-Main-Region um das Main Plaza Suite Hotel in Frankfurt am Main. Das von Michael Schramm geführte Haus im Stadtteil Sachsenhausen wechselt in die WorldHotels Elite Collection.

Das Rosewood Hong Kong steht im weltweiten Ranking 50 Best Hotels auf dem ersten Platz. Die vierte Ausgabe des Branchenrankings wurde in Paris im Rahmen einer Live-Zeremonie vorgestellt. Aus Deutschland schaffte es kein Hotel auf die Liste.

nhow Hotels & Resorts bietet im nhow Frankfurt sechs Gaming Rooms und zwei mobile Gaming Suitcases an. Für 2027 kündigt Minor Hotels weitere Gaming Rooms in Belgien und den Niederlanden an.

Das Biohotel Eggensberger am Hopfensee bleibt bis voraussichtlich Ende März 2027 geschlossen. Bei dem nach Angaben der Allgäuer Zeitung millionenschweren Umbau sollen unter anderem ein Zwischenbau, zusätzliche Zimmer und neue Wellness-Einrichtungen entstehen.

Bis Anfang Oktober sollen nach Angaben der Sanierungsgeschäftsführer 154 der 178 insolventen Revo-Hotels an neue Betreiber übergeben werden. 15 Häuser seien geschlossen worden, für neun weitere würden noch neue Betreiber gesucht.

Das Europäische Unterkunftsbarometer 2026 von Booking.com weist für deutsche Beherbergungsbetriebe zurückhaltendere Einschätzungen als im europäischen Durchschnitt aus. Unterschiede zeigen sich bei Auslastung, Tagessätzen und Cybersicherheit.

Auf Booking Holdings entfielen 2025 insgesamt 70,5 Prozent der deutschen OTA-Buchungen. Die HOTREC-Distributionsstudie zeigt zudem Unterschiede zwischen Individual- und Kettenhotels sowie abweichende Stornoquoten der Vertriebskanäle.

Einer der größten Insolvenzfälle der europäischen Hotellerie steht vor dem Abschluss: Bis Anfang Oktober übernehmen fünf internationale Hotelgruppen sowie weitere Investoren 154 insolvente Hotels der Revo Hospitality Group und sichern damit den Großteil der Arbeitsplätze.

Eine aktuelle Studie von HOTREC zeigt eine anhaltend hohe Konzentration im europäischen Hotelvertrieb, bei der zwei Plattformkonzerne den Markt für Online-Reiseagenturen dominieren.

Steigende Zimmerpreise reichen bei einem erheblichen Teil der Hotelbetreiber nicht aus, um den wirtschaftlichen Druck auf die Betriebe auszugleichen. Das zeigt der SELECT Hotel Operator Monitor 2026.