Wyndham wächst im ersten Halbjahr

| Hotellerie Hotellerie

Wyndham Hotels & Resorts, das weltweit größte Hotel-Franchise-Unternehmen mit 25 globalen Marken und rund 9.200 Hotels, konnte im ersten Halbjahr 2024 in Europa, dem Nahen Osten, Eurasien und Afrika ein deutliches Wachstum verzeichnen. Zu den Höhepunkten gehören die Vergabe von 27 Verträgen, die Eröffnung von 22 Hotels und die Erweiterung des Portfolios um etwa 1.400 Zimmer  in der Region. 

Das Unternehmen verzeichnete Eröffnungen und Entwicklungen in zentralen Märkten wie Frankreich, Deutschland, Indien, der Türkei und Großbritannien, wodurch es das 16. Quartal in Folge ein globales Wachstum seiner Entwicklungspipeline erreichen konnte. Zusätzlich erzielte die EMEA-Region im zweiten Quartal 2024 ein RevPAR-Wachstum von 15 Prozent bei konstant stabilen Wechselkursen.

Das Wachstum basiere auf dem Owner-First-Ansatz im Franchising und unterstreiche den guten Ruf von Wyndham in der Region, erkl#-ärte das Unternehmen. Insgesamt verfügte Wyndham zum 30. Juni 2024 in der gesamten EMEA-Region über mehr als 90.000 Zimmer.

Dimitris Manikis, Präsident EMEA Wyndham Hotels & Resorts, sagt: „Der anhaltende Aufschwung bei Freizeit- und Geschäftsreisen wurde durch eine wachsende Nachfrage nach beliebten sowie aufstrebenden Reisezielen und erlebnisorientierten Reisen angetrieben. Wir erweitern weiterhin unser Netzwerk an beeindruckenden Hotels in der Region. In Kombination mit dem Wyndham Advantage ergibt sich eine Win-Win-Situation für Eigentümer und Gäste gleichermaßen.“ 

Neue Märkte, neue Marken, vergrößerte Präsenz 

Mit der Erschließung neuer Märkte, der Einführung neuer und dem Ausbau bestehender Marken in EMEA ist das Jahr 2024 für Wyndham in der gesamten Region weiterhin erfolgreich. 

Dieses Wachstum spiegelt die Erholung des Tourismus in Europa im zweiten Quartal 2024 wider. Die Zahl der internationalen Ankünfte stieg um 6 Prozent und die Übernachtungen um 7 Prozent, was die Werte von 2019 übertrifft und im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 12 Prozent bzw. 10 Prozent aufzeigt. Darüber hinaus prognostiziert die International Air Transport Association (IATA), dass der Luftverkehr in Europa bis 2024 um 5,9 Prozent steigen wird, mit einem weiteren Wachstum von 5,5 Prozent im Jahr 2025. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.