Zweites Radisson RED am Handelskai in Wien geplant

| Hotellerie Hotellerie

Gemeinsam mit der Odyssey Hotel Group wurde der Vertrag für das Radisson RED Vienna Danube Riverside unterzeichnet. Das Neubauprojekt soll im Jahr 2029 eröffnen und ist das zweite Haus dieser Marke in Wien.

Standort direkt am neuen Fernbusterminal

Das Hotel entsteht am Handelskai und ist Teil der Projektentwicklung rund um das neue Internationale Fernbusterminal. Die Lage zeichnet sich durch die unmittelbare Nähe zur Donau, dem Ernst-Happel-Stadion sowie der Messe Wien aus. Durch eine direkte Anbindung an die U-Bahn fungiert der Standort als zentraler Ankunfts- und Umsteigepunkt. Die Verantwortlichen rechnen mit einer Nachfrage aus den Bereichen Geschäftsreisen, Messewesen und Veranstaltungsmanagement sowie dem Bereich der Städtereisen.

Kapazitäten für Business- und Eventgäste

Das Projekt umfasst insgesamt 220 Zimmer. Die Planung sieht eine Gastronomiefläche von rund 390 Quadratmetern vor, die ein ganztägiges Bewirtungsangebot bereithält. Für Tagungen und Veranstaltungen sind etwa 150 Quadratmeter vorgesehen, ergänzt durch eine Fitnessfläche von zirka 50 Quadratmetern. Das Konzept des Hauses ist auf ein gehobenes urbanes Umfeld ausgerichtet, das flexible Nutzungen für Arbeit und Erholung ermöglichen soll.

Odyssey Hotel Group übernimmt das Management

Der Betrieb des Hotels erfolgt durch die Odyssey Hotel Group im Rahmen eines Franchisevertrags. Odyssey verwaltet derzeit 24 Hotels in mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, Belgien und die Niederlande. Für die Radisson Hotel Group markiert das Vorhaben das fünfte Hotel in Wien. Max Gross, Chief Development Officer Central & Eastern Europe der Radisson Hotel Group, betont die Zusammenarbeit mit der WSE Wiener Standortentwicklung GmbH als Projektentwickler und verweist auf die Stärke der Marke.

Radisson verstärkt Fokus auf urbane Infrastruktur-Knotenpunkte

Mit dieser Unterzeichnung setzt die Radisson Hotel Group ihren Expansionskurs in Österreich fort. Der Fokus liegt dabei auf Standorten mit ausgeprägter Infrastruktur und langfristiger Relevanz für den städtischen Raum. Jules van Gaalen, Senior Vice President Development & Asset Management bei der Odyssey Hotel Group, bezeichnet das Projekt als wichtigen Meilenstein, der gezielt auf die lokale Nachfrage aus den Sektoren Mobilität und Freizeit ausgerichtet ist.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat ihr neues Fünf-Sterne-Resort in Salò am Gardasee offiziell eröffnet. Das Investitionsvolumen für das Mixed-Use-Projekt beläuft sich auf rund 150 Millionen Euro.

Arabella Hospitality übernimmt den Betrieb des neuen Hotels Moxy Munich South im Münchner Stadtquartier The Source. Die Fertigstellung des 164 Zimmer umfassenden Hauses ist für das Jahr 2028 geplant.

Auf dem Ostkinberg in Scheidegg ist ein Wellness-Hotel mit rund 120 Zimmern und Suiten geplant. Laut Allgäuer Zeitung soll es Teil der Lerch Genusswelten werden; Geschäftsführer Thomas Lerch äußerte sich gegenüber der Zeitung zu dem Projekt.

​​​​​​​Alle acht Seminaris-Hotels durchlaufen einen Betreiberwechsel. Vier Häuser seien bereits zum 15. September 2026 an die Belvilla Deutschland GmbH übergegangen und werden bereits als Sunday-Hotels vermarktet. Die übrigen vier sollen zum 1. Oktober folgen. Das bestätigte Seminaris auf Anfrage von Tageskarte.io.

Der Hotelverband Deutschland sieht in den neuen Booking.com-Zusagen einen Fortschritt, will ihre Wirkung aber in der Praxis prüfen. IHA-Präsident Otto Lindner stellt insbesondere Fragen zum Genius-Programm.

Die EPH Group plant im Mittelburgenland ein Fünf-Sterne-Resort mit rund 300 Betten. Der Grundstückserwerb setzt insbesondere eine rechtskräftige Baubewilligung voraus.

Das neue Roomers ParkView im Frankfurter Westend ist ab sofort für Aufenthalte ab Dezember 2026 buchbar. Das Haus verbindet die Marke Roomers mit The Luxury Collection von Marriott.

People Inc. hat das Übernahmeangebot für den Casino- und Hotelbetreiber MGM Resorts zurückgezogen. Dabei spielte offenbar auch die anhaltende Skepsis von Investoren hinsichtlich eines milliardenschweren Großprojekts eine entscheidende Rolle.

Das Messegelände Hannover entfaltet laut einer aktuellen Studie eine erhebliche ökonomische Wirkung auf das regionale Gastgewerbe. Allein in Hannover werden in einem durchschnittlichen Messejahr mehr als 120 Millionen Euro im Gastgewerbe umgesetzt.

Praemia widerspricht Novum nach der Schließung des Crowne Plaza Frankfurt. Die Eigentümerseite verweist auf geplante Sanierungsgespräche und erklärt, nach ihrer Kenntnis habe keine behördliche Entscheidung die Schließung erforderlich gemacht.