Über 320 Gäste erlebten im JW Marriott Berlin eine eindrucksvolle Award Night im Rahmen des GreenSign Future Lab. Die hohe Beteiligung am öffentlichen Voting und ein abwechslungsreiches Programm prägten die Verleihung als einen der Höhepunkte des Branchentreffens.
Die Bitburger Braugruppe meldet für das abgelaufene Jahr ein Umsatzminus von 5,7 Prozent auf 753 Millionen Euro. Während klassische Pilssorten unter Preiserhöhungen und Konsumflaute litten, verzeichnete das Segment der alkoholfreien Biere zweistellige Zuwachsraten. Für das Jahr 2026 ist wieder Wachstum angepeilt.
Der Sommer verändert das Verhalten der Gäste spürbar. Es werden kürzere Wege bevorzugt, die Entscheidungen fallen spontaner und der Wunsch nach unkompliziertem Genuss rückt in den Vordergrund.
Der Rechtsstreit mit Paulaner bringt Mio Mio viel Aufmerksamkeit. Hersteller Berentzen sieht sich als «David» im Kampf gegen «Goliath» – und nimmt das Verfahren mit einem Augenzwinkern.
Der Spirituosenhersteller Pernod Ricard hat im vergangenen Geschäftsjahr von einer hohen Nachfrage in allen Regionen profitiert. Zudem konnte der Produzent von Marken wie Absolut, Ballantine's, Chivas Regal, Havana Club, Malibu und Jameson auch bei vielen seiner wichtigsten Produkte höhere Preise durchsetzen.
Viele Messen sind beim Neustart in diesem Sommer weniger gut besucht als vor Corona. Seit Mai liegen die Ausstellerzahlen im Durchschnitt bei 70 Prozent des Vor-Pandemie-Niveaus, die Besucherzahlen erreichen rund 55 Prozent, wie der Verband der deutschen Messewirtschaft mitteilte.
Der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) hat sich im Osten erweitert. Neu aufgenommen wurden das Weingut Böhme & Töchter in Gleina an der Unstrut sowie das Weingut Martin Schwarz in Meißen an der Elbe, wie der Verband in Mainz mitteilte.
Trotz gestiegener Preise im Supermarkt steht die Ernährungsindustrie nach eigenen Angaben unter Druck. Weitere Preiserhöhungen in der zweiten Jahreshälfte könnten nicht ausgeschlossen werden.
Der Deutsche Brauerbund warnt angesichts fehlender Kohlensäure vor steigenden Bierpreisen. Wegen der aktuellen Energiepreise hätten mehrere Hersteller von Ammoniak ihre Anlagen stillgelegt. Ammoniak wird jedoch für die Produktion von Kohlensäure benötigt.
Die diesjährige Hauptweinlese beginnt in den deutschen Weinregionen aufgrund der anhaltend sonnigen Witterung außergewöhnlich früh. Die Aussichten für einen qualitativ hochwertigen Weinjahrgang 2022 sind vielversprechend.
Der Verband Deutscher Prädikatsweingüter hat seine «Großen Gewächse» der Jahrgänge 2020 und 2021 vorgestellt. Der Verband geht davon aus, dass die Preise der VDP-Weine in diesem Jahr um etwa 30 Prozent angehoben werden, um Kosten und Extraaufwand decken zu können.
Die Winzer stehen in den Startlöchern: Hier und da hat die Weinlese schon begonnen, im großen Stil soll es im September losgehen. Weinliebhaber müssen sich indes nicht nur wegen dürrebedingter geringer Ernten auf steigende Preise einstellen.