Britischer Mozzarella profitiert vom Brexit

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Bis zum Brexit sind es nur noch wenige Wochen. Nicht nur die Bürger bereiten sich auf den Abgang vor, auch die Unternehmen reagieren und setzen, wenn möglich, vermehrt auf heimische Produkte. Das bemerken derzeit auch die Hersteller von britischem Mozzarella. So auch der ehemalige Rennfahrer Jody Scheckter, der im englischen Hampshire einen Bio-Bauernhof betreibt und seit zehn Jahren Mozzarella herstellt. Seine Abnehmer sind zum Beispiel Pret A Manger und eine Supermarktkette. Wie n-tv nun berichtet, sei Scheckter wenige Wochen vor dem Brexit weiterhin optimistisch. Schließlich hätten bereits potenzielle Neukunden bei ihm angefragt. 

Auch die Restaurantgruppe Azzurri will ihren Bedarf von 650 Tonnen Mozzarella im Jahr künftig mit britischem Käse stillen. Dies übernimmt dann Glanbia Cheese, laut n-tv einem der größten Mozzarella-Produzenten des Kontinents. Und deren Produktion soll in der nächsten zeit sogar noch wachsen: Zu den zwei Fabriken in Wales und in Nordirland kommt noch eine weitere auf der grünen Insel hinzu. Der Brexit sei zwar nicht der einzige Grund dafür gewesen, aber er habe durchaus eine Rolle gespielt, wie Kathryn Turner von Azzurri auf Nachfrage verriet. 
 


 

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