Delivery Hero will Lebensmittel, Blumen und Arzneimittel liefern

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Der Essens-Lieferdienst Delivery Hero, mit Sitz in Berlin, weitet seine Aktivitäten aus. Derzeit probe der Konzern die Auslieferung von Blumen, Arznei- und Lebensmitteln, sagt Vorstandschef Niklas Östberg der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (paid content).

Vom Deutschland-Geschäft habe sich Östberg schweren Herzens getrennt (Tageskarte berichtete), will dafür in Schwellenländern expandieren und künftig neben Essen auch Medikamente und Supermarkt-Produkte liefern. Die Tests fänden derzeit in südamerikanischen Städten und auch in der Türkei statt. „Wir liefern in der Regel innerhalb von 15 Minuten?“, sagt dem Blatt.  Davon sei AmazonFresh weit entfernt.

Der Essenslieferant konnte gerade auf gute Zahlen verwesen und wächst weiter kräftig (Tageskarte berichtete). Zwischen April und Juni erlöste der Konzern 315 Millionen Euro, was einem Plus von 104 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum entspricht, wie das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Berlin mitteilte. Dabei rechnet Delivery Hero den Verkauf des Geschäfts mit der Marke Foodora in Australien und Europa sowie der deutschen Lieferdienste heraus.


 

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