Dr. Oetker schließt Werk für Gastro- Soßen und Suppen in Ettlingen

| Industrie Industrie

Der Lebensmittelkonzern Dr. Oetker hat sich mit dem Betriebsrat auf die Bedingungen der Schließung am Standort Ettlingen bei Karlsruhe geeinigt. In dem Werk werden Produkte wie Soßen und Suppen für Großverbraucher wie Kantinen oder die Gastronomie produziert

Der Lebensmittelkonzern Dr. Oetker hat sich mit dem Betriebsrat auf die Bedingungen der Schließung am Standort Ettlingen bei Karlsruhe geeinigt.

 

 

Mit einem Sozialplan sollen rund 150 Arbeitsplätze abgebaut werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das hätten Verhandlungen über einen Interessenausgleich mit dem Betriebsrat ergeben.

Das Werk schreibt nach Angaben des Unternehmens seit 2016 Verluste. Dort werden Produkte wie Soßen und Suppen für Großverbraucher wie Kantinen oder die Gastronomie produziert - Dr. Oetker spricht vom würzigen Nährmittelsortiment. Der Markt dafür sinke seit Jahren kontinuierlich. Das Unternehmen wolle sich deshalb künftig stärker auf Produkte wie Pizza, Kuchen und Dessert konzentrieren, hieß es.

In Ettlingen bleiben demnach 68 Arbeitsplätze im Bereich Marketing, Vertrieb und Verwaltung erhalten. Auszubildende des kaufmännischen Bereichs seien von den Maßnahmen nicht betroffen. Die Produktion soll zum Ende des Jahres eingestellt werden.

Dr. Oetker mit Zentrale in Bielefeld hatte 2020 mit weltweit 34 000 Beschäftigen einen Umsatz von 3,71 Milliarden Euro vermeldet.


Notizblock

Internet

Zurück

Vielleicht auch interessant

NGG und Deutsche See haben sich nach Streiks und Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Für rund 1.800 Beschäftigte bedeutet dies ein durchschnittliches Lohnplus von 5 Prozent.

Die ProWein in Düsseldorf hat 2026 weniger Besucher und Aussteller gezählt als im Vorjahr. Die Messe Düsseldorf verweist zugleich auf eine strategische Neuausrichtung und neue Formate der Veranstaltung.

Die Internorga 2026 in Hamburg zog über 1.200 Aussteller und rund 85.000 Besucher an. Mit neuen Schwerpunkten in den Bereichen Robotik, Nachhaltigkeit und Wein setzte die Fachmesse auf eine inhaltliche Erweiterung ihrer Ausstellungsflächen.

Pressemitteilung

Die zweite Ausgabe der 370GRAD hat ihre Positionierung als Plattform für Entscheider aus Hotellerie, Gastronomie und Catering bestätigt. Vom 13. bis 16. März 2026 traf sich die Branche im Empire Riverside Hotel in Hamburg zu vier Tagen voller Inspiration, persönlichem Austausch und neuen Partnerschaften.

Deutsche Winzer sind unter Druck. Das Gläschen am Abend ist bei vielen Konsumenten keine Selbstverständlichkeit mehr, der Absatz sinkt - und dann kommt noch Donald Trump mit hohen Zöllen um die Ecke.

Die neue Kalk&Kegel-Liste 2026 benennt 104 deutsche Weingüter als zukunftsweisend für die Branche. Gewählt von führenden Sommeliers, stehen handwerkliche Präzision und ökologische Bewirtschaftung im Fokus der Auswahl.

Alkoholfreier Wein kommt bei immer mehr Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland gut an. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) zum Auftakt der Weinmesse ProWein in Düsseldorf mitteilte, zogen der Absatz und Umsatz mit dieser Weinart im vergangenen Jahr um 25 Prozent an.

Heute startet in Hamburg die Branchenveranstaltung 370Grad. Vier Tage lang treffen sich Entscheider aus Hotellerie, Gastronomie und Catering im Empire Riverside Hotel zum Austausch über Konzepte, Produkte und Entwicklungen der Branche.

Die INTERNORGA 2026 setzt in Hamburg auf ein erweitertes Rahmenprogramm mit Kongressen, Wettbewerben, neuen Themenbereichen und Netzwerkformaten für Hotellerie, Gastronomie und Foodservice.

Lukull steht schon immer für weit mehr als seinen beliebten Klassiker, die Sauce Hollandaise. Nun wird die Range des Marktführers um zwei neue, vegetarische Saucen erweitert, die den Küchenalltag erleichtern. Die milde Champignon Sauce und die kräftige, glutenfreie Rotwein Sauce.