Gastro- und Event-Lockdown bremst Cola- und Limo-Absatz deutlich

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Die Verbraucher in Deutschland haben im vergangenen Jahr weniger Erfrischungsgetränke konsumiert - vor allem, weil Restaurants und Kneipen nach wie vor geschlossen sind. Bei rund 114,4 Litern lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Cola, Limonade und Co. im vergangenen Jahr, wie die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (WAFG) am Donnerstag mitteilte. Das waren demnach genau sieben Liter weniger als 2019. «Diese Entwicklung im Corona-Jahr 2020 kann nicht wirklich überraschen», teilte der Verband mit.

Neben der Hotel- und Gastronomiebranche sei auch der Verbrauch im Rahmen von Events, Konzerten, Messen und anderen Veranstaltungen weggebrochen. «Diese für unsere Partner zunehmend existenzielle Entwicklung in wichtigen Vertriebskanälen kann allenfalls teilweise über zusätzliche Absätze im (margenumkämpften) Einzelhandel abgemildert werden», hieß es.

Für die Angaben zum Pro-Kopf-Verbrauch greife der Verband auf Daten des Statistischen Bundesamts zurück. Für das vierte Quartal stelle der WAFG Hochrechnungen an, da dafür noch keine aktuellen Zahlen vorlägen. Der Wasser- und Fruchtsaftkonsum ist in den aktuellen Zahlen nicht enthalten. (dpa)


 

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