Metro steigt in Fachhandel und Service rund um Großküchen ein

| Industrie Industrie

Die Metro AG erwirbt mittelbar mit der Günther-Gruppe drei auf Profiküchen spezialisierte Unternehmen aus dem süddeutschen Raum und steigt damit in den Fachhandel und Service rund um die Gastronomie- und Großküchenausstattung ein. Zugleich vertieft Metro damit die seit dem Jahr 2019 bestehende strategische Kooperation im Bereich der Großküchentechnik zwischen Metro Deutschland und Pentagast.

„Der Erwerb der Günther-Gruppe, die langjähriges Mitglied der Pentagast ist, ermöglicht es Metro als Handelspartner den Gastro-Kundinnen und Kunden maßgeschneiderte Angebote für effiziente und wirtschaftliche Küchen-Lösungen aus einer Hand anzubieten und dabei die beiden Branchen-Kompetenzen Food und Technik zu vereinen“, erklärt Martin Behle, als Operating Partner zuständig für das deutsche und österreichische Metro Geschäft.

Im Zuge des Erwerbs der Günther-Gruppe durch eine Tochtergesellschaft der Metro Cash & Carry International GmbH soll die Partnerschaft zwischen Metro Deutschland und den führenden Produzenten von Profiküchengeräten vertieft werden. Der Großhändler kann seine großen Großhandelsmärkte dazu nutzen, dem Fachhandel Ausstellungsfläche für Produkte und verbundene Servicedienstleistungen zur Verfügung zu stellen und damit auch neue Kundengruppen anzusprechen. Metro Deutschland wiederum erhält dadurch Zugang zu komplementären Kundengruppen im süddeutschen Raum wie Hotelketten oder Großkantinen sowie zu Unternehmen im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung. 

Die Metro AG erwirbt mittelbar die in einem gemeinsamen Verbund von der Inhaberfamilie Günther geführten Unternehmen D. u. E. Günther GmbH, Bergkirchen, die Hermann Großküchentechnik Hotel- und Gastronomiebedarf GmbH, Immenstadt im Allgäu, sowie eine Mehrheit von 56 Prozent der Gesellschaftsanteile an der Siller & Laar Großküchentechnik und Gastronomiebedarf GmbH, Augsburg.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Behörden. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

KFC wechselt in den USA ab Januar 2027 von PepsiCo zu Coca-Cola. Das US-Netz umfasst laut Reuters 3.718 Standorte; bis Frühjahr 2027 sollen Coca-Cola-Produkte voraussichtlich in sämtlichen US-Restaurants angeboten werden.

Das Deutsche Weininstitut (DWI) und die Fachzeitschrift Wein + Markt haben herausragende Weinfachhändler für ihre besonderen Leistungen in Beratung, Sortimentsgestaltung und Kundenpflege mit dem Fachhandelspreises 2026 geehrt.

Nach zähen Verhandlungen bringt die Regierung eine Zuckersteuer auf den Weg. Das soll nicht nur Einnahmen bringen, sondern auch neue Rezepturen für Limo und Co.

Pressemitteilung

Die vierte Ausgabe der EUROVINO in der Messe Karlsruhe wirft ihre Schatten voraus: Ab sofort können sich Interessierte aus Handel und Gastronomie ihr Ticket für die beiden Messetage am 28. Februar und 1. März 2027 sichern. Für zusätzliche Vorfreude sorgt dabei der aktuelle Anmeldestand der Ausstellenden zu Mitte Oktober 2026: Die Fläche ist bereits zu über 80 Prozent ausgebucht!

Asien-Pazifik verfügt erstmals über mehr Messegelände mit mindestens 100.000 Quadratmetern Innenausstellungsfläche als Europa. Weltweit weist die neue Untersuchung des Messeverbands UFI 45,2 Millionen Quadratmeter Ausstellungsfläche aus.

Die deutsche Weinernte dürfte 2026 unter dem mehrjährigen Durchschnitt bleiben. Während die Mengenprognosen von Destatis und Deutschem Weininstitut unterschiedlich ausfallen, erwarten die Winzer nach DWI-Angaben „Spitzenqualitäten“.

Die deutschen Winzer erwarten „Spitzenqualitäten“, aber eine kleinere Weinernte als in den beiden Vorjahren. Das Deutsche Weininstitut schätzt den bundesweiten Ertrag auf rund 20 Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt.

Metro Deutschland testet gemeinsam mit Omnivore Recycling ein Verfahren zur Verwertung unvermeidbarer Lebensmittelabfälle. Larven der Schwarzen Soldatenfliege sollen daraus Biomasse für Futtermittel und organischen Dünger erzeugen.

Pressemitteilung

Zur Saison 2026/27 hat Supreme Sports Hospitality (Supreme) in enger Abstimmung mit dem SV Werder Bremen den neuen Hospitality-Bereich „Weserblick“ im Weserstadion in Betrieb genommen. Die Sportsbar bietet Platz für knapp 100 Gäste und ergänzt die bestehenden Hospitality-Bereiche um ein legeres Format. 

Die Internorga verändert zur 100. Ausgabe ihre Hallenstruktur. Digital Solutions zieht vollständig in die Halle A3, Food & Beverages wächst und Future Food wird zum eigenständigen Bereich Future Food & Drinks.