Pepsico hebt Jahresziele an - Quartalsgewinn geht aber zurück

| Industrie Industrie

Der US-Getränkeriese Pepsico hat nach einem guten Start ins neue Jahr seine Ziele angehoben. Für 2023 peilt Konzernchef Ramon Laguarta nun ein organisches Umsatzwachstum von acht Prozent an. Zuvor war das Unternehmen nur von sechs Prozent ausgegangenen. Der Gewinn je Aktie (EPS) soll bei konstanten Wechselkursen in diesem Jahr um neun Prozent zulegen statt wie zuvor angepeilt um acht Prozent, wie der Coca-Cola-Konkurrent am Dienstag in Purchase (US-Bundesstaat New York) mitteilte. 2022 war der Gesamterlös auf 86,4 Milliarden US-Dollar (80,5 Mrd Euro) gestiegen, der Gewinn je Aktie auf 6,79 Dollar.

Im ersten Quartal stieg der Konzernumsatz um gut zehn Prozent auf 17,85 Milliarden Dollar, nachdem Pepsico für Snacks wie Doritos und Lay's sowie Getränke wie Pepsi die Kunden tiefer in die Tasche greifen ließ. Allerdings halbierte sich der operative Gewinn auf 2,6 Milliarden Dollar. Gründe dafür waren unter anderem gestiegene Vertriebskosten. Zudem hatte sich ein Jahr zuvor der milliardenschwere Verkauf des Fruchtsaftgeschäfts positiv ausgewirkt. Unter dem Strich verdiente Pepsico gut 1,9 Milliarden Dollar nach knapp 4,3 Milliarden ein Jahr zuvor.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Auswärtige Amt und das Deutsche Weininstitut haben 25 Weine und Sekte ausgewählt, die 2026 in den deutschen Auslandsvertretungen weltweit ausgeschenkt werden. Die Auswahl basiert auf einer Blindverkostung von knapp 500 eingereichten Proben.

Emirates präsentiert sich erneut als Partner beim Ball des Weines in Wiesbaden. Das Unternehmen unterstreicht dabei seine langfristige Strategie, die Investitionen von über einer Milliarde US-Dollar und die Lagerung von Millionen Weinflaschen in Frankreich umfasst.

Die Weinbranche in Deutschland sucht neue Wege, um junge Zielgruppen zu erreichen. Studien und neue Formate zeigen, in welchen Situationen die Generation Z Wein konsumiert – und welche Ansätze die Branche verfolgt.

Mit dem neuen Workwear Check bietet GREIF Mietwäsche ab sofort ein digitales Planungstool, das die Zusammenstellung und Kostenkalkulation von Berufskleidung so einfach macht wie nie zuvor. In wenigen Minuten lassen sich individuelle Outfits für ganze Teams konfigurieren – inklusive transparenter, unverbindlicher Kostenübersicht.

Wein in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen: Das System soll auch national ausgerollt werden. Binnen zwölf Monaten peilen die Initiatoren 2,5 bis 3 Millionen Flaschen an – doch der Handel bremst noch.

Der Tag des Deutschen Bieres geht auf das am 23. April 1516 erlassene Reinheitsgebot zurück. Bier ist aber längst kein Selbstläufer mehr. Die schlechte Kauflaune ist nur ein Grund.

Coca-Cola ist ein weltweit agierender Getränkegigant. Im Vergleich dazu sind deutsche Brauereien Zwerge. Das hält sie aber nicht davon ab, dem Riesen die Stirn zu bieten.

Die Bierexporte aus Baden-Württemberg sind im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, sank die exportierte Menge um 26,6 Prozent auf über 1,0 Millionen Hektoliter.

Die Bierproduktion in Nordrhein-Westfalen ist 2025 erneut gesunken, während alkoholfreie Varianten weiter zulegen. Neue Daten zeigen deutliche Unterschiede in Entwicklung und Absatzwert.

Die deutschen Prädikatsweingüter spüren die steigenden Kosten von Energie, Löhnen, Glas und Verpackung sowie die Zurückhaltung der Konsumenten. Sie sehen sich dennoch gut aufgestellt.