Weinmarkt entwickelt sich weiterhin positiv

| Industrie Industrie

Insbesondere Weine deutscher Herkunft wurden im dritten Quartal dieses Jahres von den Verbrauchern weiterhin verstärkt eingekauft.

Nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) legten sowohl der Absatz als auch der Umsatz heimischer Weine im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund acht Prozent zu, während ausländische Weine nur um zwei Prozent im Absatz und fünf Prozent im Umsatz wuchsen. Dies geht aus der Marktanalyse des Nielsen Homescan Panels hervor, das im Auftrag des DWI die Weineinkäufe privater Haushalte analysiert. Auffällig war zudem, dass mehr Menschen zu heimischen Weinen griffen, als im dritten Quartal 2019.

Die Zuwächse bei den heimischen Weinen gehen vor allem auf eine sehr starke Nachfrage im Juli zurück, während die Weineinkäufe im August und September deutlich geringer waren. „Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die Haushalte einerseits einen gewissen Weinvorrat angelegt hatten und sich die Situation andererseits ab August in der Gastronomie wieder etwas entspannte, sodass sich der Weinkonsum stärker dorthin zurückverlagert hat“, erklärt Monika Reule, Geschäftsführerin des DWI, diese Entwicklung.

Über alle Weinherkünfte gesehen wuchs der gesamte Weinmarkt hierzulande im dritten Quartal um fünf Prozent im Absatz und um sieben Prozent im Umsatz.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Auswärtige Amt und das Deutsche Weininstitut haben 25 Weine und Sekte ausgewählt, die 2026 in den deutschen Auslandsvertretungen weltweit ausgeschenkt werden. Die Auswahl basiert auf einer Blindverkostung von knapp 500 eingereichten Proben.

Emirates präsentiert sich erneut als Partner beim Ball des Weines in Wiesbaden. Das Unternehmen unterstreicht dabei seine langfristige Strategie, die Investitionen von über einer Milliarde US-Dollar und die Lagerung von Millionen Weinflaschen in Frankreich umfasst.

Die Weinbranche in Deutschland sucht neue Wege, um junge Zielgruppen zu erreichen. Studien und neue Formate zeigen, in welchen Situationen die Generation Z Wein konsumiert – und welche Ansätze die Branche verfolgt.

Mit dem neuen Workwear Check bietet GREIF Mietwäsche ab sofort ein digitales Planungstool, das die Zusammenstellung und Kostenkalkulation von Berufskleidung so einfach macht wie nie zuvor. In wenigen Minuten lassen sich individuelle Outfits für ganze Teams konfigurieren – inklusive transparenter, unverbindlicher Kostenübersicht.

Wein in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen: Das System soll auch national ausgerollt werden. Binnen zwölf Monaten peilen die Initiatoren 2,5 bis 3 Millionen Flaschen an – doch der Handel bremst noch.

Der Tag des Deutschen Bieres geht auf das am 23. April 1516 erlassene Reinheitsgebot zurück. Bier ist aber längst kein Selbstläufer mehr. Die schlechte Kauflaune ist nur ein Grund.

Coca-Cola ist ein weltweit agierender Getränkegigant. Im Vergleich dazu sind deutsche Brauereien Zwerge. Das hält sie aber nicht davon ab, dem Riesen die Stirn zu bieten.

Die Bierexporte aus Baden-Württemberg sind im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, sank die exportierte Menge um 26,6 Prozent auf über 1,0 Millionen Hektoliter.

Die Bierproduktion in Nordrhein-Westfalen ist 2025 erneut gesunken, während alkoholfreie Varianten weiter zulegen. Neue Daten zeigen deutliche Unterschiede in Entwicklung und Absatzwert.

Die deutschen Prädikatsweingüter spüren die steigenden Kosten von Energie, Löhnen, Glas und Verpackung sowie die Zurückhaltung der Konsumenten. Sie sehen sich dennoch gut aufgestellt.