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Der deutsche Arbeitsmarkt im Gastgewerbe ist einer der größten Beschäftigungssektoren des Landes, unterliegt jedoch einer kontinuierlichen Transformation. Sowohl für Unternehmen, die aktiv Mitarbeiter suchen, als auch für Fachkräfte auf der Stellensuche, haben sich die Parameter in Bezug auf Verfügbarkeit, Entlohnung und Anforderungsprofile verschoben. Eine sachliche Analyse der aktuellen Datenlage verdeutlicht die Herausforderungen bei der Personalsuche und der Jobsuche in der Hotellerie und der Gastronomie in Deutschland.
Die Gesamtzahl der Beschäftigten im Gastgewerbe setzt sich aus unterschiedlichen Säulen zusammen. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Beherbergung eine hohe Stabilität aufweist, ist die Gastronomie durch eine überdurchschnittliche Quote an geringfügig Beschäftigten geprägt. Diese Kleinteiligkeit führt dazu, dass der Sektor besonders sensibel auf Änderungen in der Gesetzgebung reagiert. Arbeitgeber, die langfristig Personal finden wollen, stehen vor der Aufgabe, diese flexiblen Modelle mit der notwendigen Planungssicherheit zu vereinen.
Ein markantes Merkmal des aktuellen Marktes ist die Mobilität der Arbeitskräfte. Ein signifikanter Anteil der gelernten Fachkräfte aus der Küche und dem Service ist in den vergangenen Jahren in branchenfremde Bereiche abgewandert. Vor allem der Lebensmitteleinzelhandel und die Systemlogistik treten als direkte Konkurrenten auf. Für die Hotellerie bedeutet dies, dass die Bindung von Stammpersonal an Priorität gewinnt. Wer eine Stelle sucht, findet derzeit ein Umfeld vor, in dem die Verhandlungsmacht aufgrund des knappen Angebots auf der Seite der Arbeitnehmer liegt.
Die Art und Weise, wie Menschen in dieser Branche eine Stelle finden, hat sich grundlegend gewandelt. Klassische Zeitungsanzeigen sind nahezu vollständig durch digitale Lösungen ersetzt worden. Fachkräfte nutzen heute primär spezialisierte Jobbörsen wie Hotelcareer, Gastrojobs oder Hogapage, die auf die spezifischen Bedürfnisse des Gastgewerbes zugeschnitten sind. Diese Plattformen ermöglichen eine gezielte Filterung nach Positionen wie Sous-Chef, Empfangsleitung oder Restaurantfachkraft. Auch für Quereinsteiger bieten diese Portale einen niederschwelligen Zugang zum Stellenmarkt.
Um erfolgreich Mitarbeiter zu finden, müssen Unternehmen heute proaktive Strategien verfolgen, die über das reine Schalten von Anzeigen hinausgehen. Ein zentrales Element ist das Employer Branding. Hierbei präsentieren sich Hotels und Restaurants als attraktive Marken, um sich im Wettbewerb um Talente abzuheben. Arbeitgeber investieren verstärkt in die Sichtbarkeit ihrer Unternehmenskultur. Dazu gehört die Darstellung von Benefits wie Fortbildungsprogrammen, einer transparenten Trinkgeldregelung oder Zusatzleistungen wie Jobrädern. Authentische Einblicke in den Arbeitsalltag auf der eigenen Karriereseite erhöhen die Glaubwürdigkeit und die Erfolgsquote bei der Personalsuche.
Ein neuer Trend in der Personalakquise ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Größere Hotelgruppen und systemgastronomische Betriebe nutzen KI-basierte Tools, um Bewerbungsprozesse zu beschleunigen. Diese Systeme können eine automatisierte Vorqualifizierung von Bewerbern vornehmen und Erstgespräche über Chatbots koordinieren. Dies reduziert die Zeitspanne zwischen der ersten Kontaktaufnahme und dem Vorstellungsgespräch erheblich. Für Arbeitgeber bedeutet dies eine Effizienzsteigerung im Personalwesen, während Fachkräfte bei der Jobsuche von schnellen Rückmeldungen profitieren.
Der Begriff des Fachkräftemangels lässt sich im Gastgewerbe an konkreten Vakanzzeiten festmachen. Offene Stellen für Köche oder Hotelfachleute bleiben im Bundesdurchschnitt deutlich länger unbesetzt als in anderen Dienstleistungsberufen. Dieser Mangel ist nicht mehr nur auf saisonale Spitzen begrenzt, sondern stellt ein dauerhaftes strukturelles Defizit dar. Betriebe in ländlichen Regionen sind hiervon stärker betroffen als Unternehmen in urbanen Zentren, was zu einer zunehmenden Konzentration von Stellenausschreibungen in Metropolregionen führt.
Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist ein Indikator für die zukünftige Stabilität der Branche. Berufe wie Fachkraft für Gastronomie oder Kaufmann für Hotelmanagement konkurrieren mit akademischen Bildungswegen. Die Abbruchquoten in der Ausbildung bleiben ein kritischer Punkt. Für junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen, bietet der Markt eine Auswahl, die historisch einmalig ist, da fast jedes Unternehmen aktiv um Nachwuchs wirbt.
Die Lohnkosten sind der größte Kostenblock in der Gastronomie. Durch die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns hat sich das untere Ende des Lohngefüges nach oben verschoben. Dies zwingt Unternehmen dazu, auch die Gehälter für Fachkräfte und das mittlere Management anzupassen, um die Lohnabstände zu wahren. Die Tarifbindung variiert stark zwischen den Bundesländern. Diese Dynamik beeinflusst die Attraktivität der Stellenangebote massiv und ist oft das entscheidende Kriterium bei der Jobsuche.
Aufgrund des inländischen Mangels greifen immer mehr Betriebe auf die internationale Rekrutierung zurück. Programme zur Anwerbung von Auszubildenden und Fachkräften aus Drittstaaten gewinnen an Bedeutung. Dies erfordert von den Unternehmen ein aktives Integrationsmanagement, das über die rein fachliche Einarbeitung hinausgeht. Unterstützung bei Behördengängen oder die Bereitstellung von Wohnraum sind heute oft notwendige Bestandteile, wenn Betriebe erfolgreich ausländisches Personal finden wollen.
Da die Kosten für eine Neubesetzung einer Stelle erheblich sind, rückt die Mitarbeiterbindung in den Fokus der Unternehmensführung. Eine bedarfsgesteuerte Dienstplanung, die private Verpflichtungen berücksichtigt, sowie ein wertschätzendes Führungsumfeld senken die Fluktuationsrate. Regelmäßige Feedbackgespräche und klar definierte Aufstiegschancen innerhalb des Betriebes sind entscheidend, um qualifiziertes Personal langfristig zu halten. Betriebe, die in die Zufriedenheit ihrer Belegschaft investieren, reduzieren ihre Abhängigkeit vom angespannten externen Arbeitsmarkt.