Die Werbeschlacht der Lieferdienste

| Marketing Marketing

Lieferando und Delivery Hero liefern sich in Deutschland eine aufwändige Werbeschlacht. Wie eine Studie der Beratungsfirma Ebiquity zeigt, hat allein die niederländische Mutterfirma von Lieferando hierzulande im vergangenen Jahr 93,4 Millionen Euro in die Werbung investiert.

Delivery Hero zog laut Welt im gleichen Zeitraum nach und verdoppelte das eigene Werbebudget auf 78 Millionen Euro. Und die Tendenz sei bei beiden Unternehmen steigend, wie die Welt aus dem Bericht zitiert. Demnach hätten die Online-Lieferdienste in einer kurzen Zeitspanne innerhalb der vergangenen Jahre einen enormen Werbedruck und Relevanz aufgebaut, wie ein Ebiquity-Manager erklärte. 

Werbung vor allem bei privaten Sendern

Bemerkenswert ist zudem, dass die Werbespots der beiden Unternehmen fast ausschließlich auf den privaten Sendern ProSiebenSat.1 und RTL laufen. Eine Ursache dafür könnte sein, dass ein Teil der Werbeleistungen über Unternehmensanteile bezahlt werde, wie der Ebiquity-Manager mutmaßte. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Baden-Baden Tourismus GmbH hat die neue Markenkampagne „Doppelt schön“ gestartet. Die Kampagne macht den doppelten Namen der Stadt zum zentralen Gedanken und zeigt auf, wie aus einem schönen Erlebnis ein „doppelt schöner“ Moment wird.

Novotel startet erstmals eine globale Aktionswoche rund um gesundheitliche Alltagsgewohnheiten. Begleitende Studienergebnisse zeigen ein wachsendes Interesse an langfristiger Prävention sowie positive Effekte von Urlaubsreisen.

GastroSuisse startet die Branchenkampagne «Zum Glück gibt’s Gastro», um die Arbeit der Beschäftigten im Schweizer Gastgewerbe zu würdigen. Inhaltlich greift die Kampagne Alltagssituationen aus Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben über Kurzfilme auf.

OpenAI schaltet Werbeanzeigen in ChatGPT für 31 europäische Länder frei. Das Angebot gilt ausschließlich für Nutzer kostenfreier Versionen, während gebührenpflichtige Abonnements werbefrei bleiben.

Die Hotelkooperation Romantik vermeldet für das Jahr 2026 dreizehn Mitgliedsjubiläen von zehn bis 50 Jahren. Zwei Betriebe gehören der Vereinigung bereits seit 1976 an.

Burgerme führt das appbasierte Treueprogramm „meclub“ ein, bei dem Kunden pro Euro Bestellwert Punkte für Prämien und Rabatte sammeln. Begleitet wird der Start bis Ende September von einer Verkaufsaktion für ausgewählte Burger.

Coca-Cola startet die bundesweite Marketingkampagne „Schmeckt am besten zusammen“, um Kunden in die Gastronomie zu locken. Im Rahmen der Aktion kooperiert die Getränkemarke mit dem Berliner Gastronomen The Duc Ngo. 

Mit Lothar Matthäus durch den Englischen Garten laufen oder bayerische Königsschlösser aus der Luft sehen: Das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München führt mit „E.R.A.s – Experience Real Access“ ein neues Hospitality-Konzept ein.

Miles & More erweitert die Zusammenarbeit mit Booking.com. Teilnehmer können seit dem 12. August 2026 erstmals Meilen bei Unterkunftsbuchungen auf der Plattform einsetzen. Die Einlösung beginnt bei 3.000 Meilen.

Der Ansturm auf die Hot Wings war nach Angaben von KFC in vielen Restaurants kaum zu bewältigen. Deshalb beendet die Fastfoodkette ihren „All You Can Eat“-Deal zehn Tage früher als geplant und ersetzt ihn durch ein neues Angebot.