Fastfoodkette Nando's nimmt Verschwörungstheorien der Impfgegner aufs Korn

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Die südafrikanische Schnellrestaurantkette Nando’s setzt immer wieder auf provokante Werbung, die auf aktuelle gesellschaftliche Themen zugeschnitten ist. In der aktuellen „Anti-Apper“-Kampagne macht sich das Unternehmen über die kruden Verschwörungstheorien der „Anti-Vaxxer“ – also der Impfgegner – lustig.

„Sei kein Anti-Apper. Lade die Nando's App herunter. Es ist gut für dich.“ – So lautet die Botschaft der neuen Nando's-Kampagne, die Impfgegner und Verschwörungstheoretiker aufs Korn nimmt. In Anzeigen, Social-Media-Postings oder Parodievideos nehmen vermeintliche Kunden Stellung zur neuen App und erklären dabei auf absurde Weise, warum sie diese nicht auf ihr Handy laden wollen – immer angelehnt an die kontroversen Meinungen der Impfgegner.

„Nando's wurde in Südafrika während der Apartheid geboren und wir haben eine lange und stolze Geschichte, in der wir uns zu sozialen Themen äußern, die uns am Herzen liegen, einschließlich Rassengleichheit und Vielfalt“, erklärt Sepanta Bagherpour, Chief Brand Officer bei Nando's PERi-PERi North America. „Wir glauben auch fest an die Wissenschaft und nutzen Humor, um aufzuklären, nicht um zu spalten. Lasst euch impfen, Leute.“

Seit Jahren bringt Nando's seine Werte mutig zum Ausdruck, oft durch Satire. Im Jahr 2017, wenige Tage vor der Amtseinführung Trumps, startete Nando's seine „Everyone is Welcome“-Kampagne. Das Unternehmen verteilte Tausende von kostenlosen Postern und installierte große Fensterschilder in allen Filialen in Washington. Damit brachten sie ihre Liebe für Einwanderer, Homosexuelle und Muslime zum Ausdruck.

In Südafrika hat sich Nando's in seinen Anzeigen mit Korruption, Zensur und Fremdenfeindlichkeit auseinandergesetzt - keine normalen Themen für Marken, die auf Nummer sicher gehen. Eine berüchtigte Anzeige machte sich über den afrikanischen Machthaber Robert Mugabe lustig, der die guten alten Zeiten mit den Diktatoren Saddam Hussein, Muammar Gaddafi und anderen wiederaufleben ließ.


 

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