«Hamburger Originale» starten Imagekampagne für die Hansestadt

| Marketing Marketing

Mit einer Multimedia-Kampagne wollen Hamburger Künstler, Medienmacher und Unternehmer dem Tourismus in der Hansestadt unter die Arme greifen. Ziel ist es, Hamburgern und Hamburg-Reisenden durch kreative Botschaften sowie Angebote und Anlässe die Vielfalt der Elbmetropole zu vermitteln. «Hamburg braucht uns. Und zwar jetzt», sagte Mitinitiator Marcus van Riesen vom Künstlerhotel St. Annen am Dienstag bei der Präsentation der Kampagne. Die Kampagne will Menschen mit Überschriften wie «Kannst in Hamburg bleiben für» und «Musst nach Hamburg kommen für» dazu bewegen, in die Hansestadt zu reisen - oder aber dort zu bleiben, statt in die Ferne zu schweifen.

Die nach Berlin zweitgrößte deutsche Stadt war vor der Corona-Pandemie, wie die Hauptstadt, ein Magnet für einheimische und internationale Reisende. Seit dem ersten Lockdown im April 2020 ist der Fremdenverkehr aber nahezu zum Erliegen gekommen. Übernachtungen in Hotels und Pensionen sind erst wieder seit Anfang Juni möglich. Zudem fehlen immer noch viele Anlässe, wie Messen, Musicals oder andere Events, deretwegen vor der Pandemie Gäste nach Hamburg reisten. «Diese Anziehungspunkte fallen auch im Jahr 2021 vermutlich noch für eine Weile weg», hieß es unlängst in einer Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) zum Tourismus in der Hansestadt. «Solange bleibt Hamburgs Attraktivität als touristisches Ziel - ob für private oder geschäftliche Reisen - weiter eingeschränkt.»

Die Kampagne der «Hamburger Originale» soll indes «auf eine augenzwinkernde Art und Weise zeigen, wie gut es sich in Hamburg selbst bei Reisebeschränkungen tatsächlich leben lässt». Beteiligt haben sich daran unter anderem die Hamburger Fußball-Legende Uwe Seeler, die Schauspieler Marek Erhardt und Nils Julius, Otto-Chef Alexander Birken, der Koch Tim Mälzer und die Köchin Cornelia Poletto. «Wir sind für jede Stimme offen, vergeben keinerlei Exklusivität und kennen bei dieser gemeinsamen Sache nur Mitstreiter und keine Konkurrenz», sagte van Riesen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelkooperation Romantik vermeldet für das Jahr 2026 dreizehn Mitgliedsjubiläen von zehn bis 50 Jahren. Zwei Betriebe gehören der Vereinigung bereits seit 1976 an.

Burgerme führt das appbasierte Treueprogramm „meclub“ ein, bei dem Kunden pro Euro Bestellwert Punkte für Prämien und Rabatte sammeln. Begleitet wird der Start bis Ende September von einer Verkaufsaktion für ausgewählte Burger.

Coca-Cola startet die bundesweite Marketingkampagne „Schmeckt am besten zusammen“, um Kunden in die Gastronomie zu locken. Im Rahmen der Aktion kooperiert die Getränkemarke mit dem Berliner Gastronomen The Duc Ngo. 

Mit Lothar Matthäus durch den Englischen Garten laufen oder bayerische Königsschlösser aus der Luft sehen: Das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München führt mit „E.R.A.s – Experience Real Access“ ein neues Hospitality-Konzept ein.

Miles & More erweitert die Zusammenarbeit mit Booking.com. Teilnehmer können seit dem 12. August 2026 erstmals Meilen bei Unterkunftsbuchungen auf der Plattform einsetzen. Die Einlösung beginnt bei 3.000 Meilen.

Der Ansturm auf die Hot Wings war nach Angaben von KFC in vielen Restaurants kaum zu bewältigen. Deshalb beendet die Fastfoodkette ihren „All You Can Eat“-Deal zehn Tage früher als geplant und ersetzt ihn durch ein neues Angebot.

American Express und die Hotelgruppe Accor kooperieren künftig in zwölf Ländern. Berechtigte Karteninhaber profitieren dabei von Treuestatus-Vorteilen und der Übertragung von Bonuspunkten.

Die Münchner Burger- und Delivery-Kette burgerme leitet eine Überarbeitung ihres Markenauftritts sowie ihres Sortiments ein. Nach eigenen Angaben strebe die Marke die Positionierung als dritte große Burgermarke in Deutschland an.

Das Flemings Selection Hotel Frankfurt-City soll künftig unter der Marke Autograph Collection by Marriott geführt werden. Grundlage ist ein Franchisevertrag mit Marriott International, auf den eine umfassende Modernisierung des Hotels folgen soll.

Immer mehr internationale Hotelketten integrieren ChatGPT in ihre Vertriebsstrategie. Aktuelle Entwicklungen bei IHG und Radisson zeigen, dass dialogbasierte KI-Anwendungen zunehmend Teil der Hotelsuche werden. Zur Buchung wird dann auf die jeweiligen Direktvertriebskanäle der Hotelgruppen weitergeleitet