Mumm will Champagner in den Weltraum bringen

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Drei Jahre lang hat Mumm an einem Champagner getüftelt, der, ohne Geschmackseinbußen, im Weltraum verkostet werden soll. Jetzt wurde der Mumm Grand Cordon Stellar symbolisch über den Weinbergen von Reims bei einem Zero-Gravity-Flug getestet.

Das Ziel von Maison Mumm ist es, Champagner in den Weltraum zu bringen und dabei seine Integrität zu bewahren - das heißt, seine Aromen zu erhalten und das Verkostungsritual und die Spezifikationen des AOC zu respektieren. Maison Mumm war das erste Unternehmen, das sich für die wissenschaftlichen Schranken interessierte, die sich durch die Abwesenheit von Schwerkraft für kohlensäurehaltige Flüssigkeiten ergeben könnten. Um die Möglichkeiten zu erforschen, rief Maison Mumm Octave de Gaulle - den Gründer von SPADE, einer Designagentur, die sich auf die Schaffung von Objekten für den Weltraum spezialisiert hat - zu Hilfe und versammelte ein Expertenteam (Ingenieure, Forscher, Astronauten und Önologen), die mit ihm zusammenarbeiten und ihm zur Seite stehen sollten.

Während Maison Mumm dieses wissenschaftliche Abenteuer verfolgte, arbeitete es auch eng mit Jean-François Clervoy (französischer ESA-Astronaut, Veteran von drei NASA-Weltraummissionen) und Gérard Liger-Belair (Professor an der Universität Reims, weltbekannter Forscher, der sich intensiv mit der Physio-Chemie des Champagnersprudels beschäftigt hat) zusammen. Dank ihrem Wissen über die Dynamik von Flüssigkeiten und die Kapillarwirkung konnten sie die terrestrischen Verhaltensweisen von Mumm Grand Cordon Champagne verstehen.
Sie standen vielen Herausforderungen gegenüber: Ohne die Wirkung der Schwerkraft bestanden die größten Schwierigkeiten darin, die Flüssigkeit aus der Flasche zu treiben, sie einzufangen, sobald sie herauskam, und schließlich, sie zu trinken. Um diese Fragen lösen zu helfen, stellte Professor Liger-Belair Maison Mumm Forschungsarbeiten aus 20 Jahren zur Entstehung von Blasen in Champagner zur Verfügung. Er leitete auch eine Studie zur Vorhersage des Verhaltens von Champagner in der Schwerelosigkeit.

SPADE arbeitete an einem Prototyp für die Flasche auf der Grundlage von Theorien, die von den beiden wissenschaftlichen Experten des Teams vorgelegt wurden, um mehrere Modelle zu erstellen, die unter realistischen Bedingungen bei drei Parabelflügen zwischen April 2017 und Februar 2018 getestet wurden.

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