Cornelia Fischer neue Küchenchefin im Sternerestaurant „Weinstock“ in Volkach

| Personalien Personalien

Zuletzt als stellvertretende Küchenchefin im Drei-Sterne-Restaurant von Andreas Caminada im Schloss Schauenstein tätig, übernimmt Cornelia Fischer jetzt die kulinarische Verantwortung im Romantik Hotel und Prädikatsweingut „zur Schwane“ in Volkach am Main. Die gebürtige Unterfränkin möchte im Sternerestaurant „Weinstock“ mit ihrer modernen Küche mit klassischen Wurzeln begeistern. Bis zum „Re-Start“ des Sternerestaurants bekocht Fischer ab sofort Geschäftsreisende und Gäste, die in „der Schwane“ aus wichtigem Anlass übernachten.

Cornelia Fischer stammt aus dem unterfränkischen Altertheim und kehrt nun in ihre Heimat zurück, um sich der Region auch kulinarisch zu widmen. „Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung in der Schwane mit ihren beiden Restaurants, mit den hochmotivierten Teams in Küche und Service. Gemeinsam wollen wir diesen herrlichen Ort an der Mainschleife weiter zu einem Zentrum des guten Geschmacks in Franken ausbauen“, so Fischer.

Fischer schloss ihre Kochausbildung als IHK-Jahrgangsbeste im Romantik-Hotel Goldener Karpfen in Fulda, damals mit 15 Punkten im Gault&Millau ausgezeichnet, ab. Nach Stationen wie dem Tigerpalast in Frankfurt am Main und der Rhöner Botschaft in Hilders (beide mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet), ging es für sie an den Tegernsee zu Christian Jürgens in das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Überfahrt.

Es folgte die erste Position als Souschefin im neu erbauten Boutique Hotel Werdenfelserei in Garmisch-Partenkirchen und zuletzt das Engagement im Schloss Schauenstein bei Andreas Caminada, welches in einer bekannten Rangliste unter den 50 besten Restaurants der Welt geführt wird.

Eva und Ralph Düker, Gastgeber im Romantik Hotel zur Schwane, freuen sich auf die neue Küchenchefin: „Das Sternerestaurant Weinstock und unser historisches Hotelrestaurant haben seit je her großen Zuspruch erfahren. Der Neustart, den wir jetzt wagen, soll genau daran anknüpfen. Eine waschechte Fränkin mit dem fachlichen Hintergrund wie Cornelia Fischer zu gewinnen, ist nicht nur ein absoluter Glücksfall, sondern passt auch perfekt zum Konzept der verschiedenen Restaurants in ‚der Schwane‘“. Dabei gelte es auf der einen Seite, in der ältesten original-erhaltenen Wirtstube Frankens hochwertige regionale Küche auf die Teller zu bringen und andererseits, das erst vor anderthalb Jahren eröffnete Gourmetrestaurant „Weinstock“ neu zu positionieren. „Cornelia Fischer hat hier alle Freiheiten, die sie braucht, um ihre Kochkunst zu entfalten“, unterstreicht Ralph Düker. 

Ihren Stil beschreibt Fischer als modern, regional mit klassischen Wurzeln. Hierbei sind ihr Berücksichtigungen der ökonomischen und auch nachhaltigen Gesichtspunkte wichtig. Ebenso Bedeutung hat für sie die Verarbeitung ganzer Lebensmittel. Eine Karotte beispielweise bestehe aus der Wurzel sowie aus dem herrlichen Grün, was beides perfekt verarbeitet und gegessen werden könne. Genauso sei es bei einem Tier, es bestehe nicht nur aus Filet und Entrecote. „Kopf, Schwanz und Herz sind mindestens genauso köstlich“, so Fischer.

Angesprochen auf den Michelin-Stern, den das Restaurant ‚Weinstock‘ in 2021 erneut erhalten hat, zeigt sich Fischer unbeschwert. „In ‚der Schwane‘ gilt es, den Ansprüchen in zwei Restaurants gerecht zu werden. Dafür haben wir ein Konzept ausgearbeitet, welches wir mit großer Freude umsetzen“. Jetzt gilt es, die Gäste davon zu überzeugen und zu begeistern, so Fischer. Die Marschrichtung stehe aber fest: Sowohl für das ‚Heimatrestaurant Schwane 1404‘ und für das Gourmet-Restaurant ‚Weinstock‘ gehe es darum, einen kulinarischen Ruf zu verteidigen, um weiterhin viele Gäste für die Region zu gewinnen, die auch für den Genuss an die Mainschleife reisen sollen. 

In ‚der Schwane‘ folgt Cornelia Fischer auf Steffen Szabo, der für das neue Restaurant ‚Weinstock‘ gemeinsam mit seinem Team bereits nach einem Jahr einen Michelin-Stern erkochte und sich jetzt neuen beruflichen Herausforderungen stellt. „Wir danken Steffen Szabo herzlich für seinen großartigen Einsatz in der Schwane, der zeigt, was mit Engagement und Kreativität in kurzer Zeit erreicht werden kann“, so Ralph Düker.

An die große Tradition der Gastfreundschaft im Romantik Hotel zur Schwane soll nun angeknüpft werden. Seit 1404 gehen Reisende in dem Gasthaus, direkt gegenüber der Pfarrkirche von Volkach, ein und aus. An der Mainschleife werden Tradition und Innovation nicht als Widerspruch, sondern als Herausforderung gesehen: Das Boutique-Design-Hotel mit dem Sternerestaurant, der historischen Wirtsstube und dem rebenumrankten Innenhof, zählt zu den besten Häusern der Region. Ein weiteres Hotel der Familie Düker, der „Turmdieb“, ebenfalls in Volkach, bringt schon seit Jahren erfolgreich „Budget-Design“ ins Fränkische.

Daneben führen Eva und Ralph Düker das familieneigene Weingut, das für anspruchsvollen Weinbau mit höchster Sorgfalt steht. Vor drei Jahren wurde der Gutswein der „Schwane“ beim weltgrößten Riesling-Wettbewerb (Best of Riesling) mit dem ersten Platz in der Kategorie „Riesling trocken“ ausgezeichnet.

Von den 27 Hektar Rebfläche des Winzerbetriebs sind 50 Prozent mit Silvaner bestockt; weitere wichtige Rebsorten sind die prämierten Rieslinge und Spätburgunder. Die „Schwane“ ist Mitglied im Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), in dem die besten deutschen Weinerzeuger zusammengeschlossen sind.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Führungswechsel im Le Méridien Hamburg: Christiane Kirchenbauer übernimmt als General Managerin die Leitung des Hotels an der Hamburger Außenalster. Sie folgt auf Till Westheuser, der die Leitung des Hotels Ende 2024 übernommen hatte.

Christian Müller übernimmt ab sofort die Leitung der Küche in der Brasserie Le Grand im Steigenberger Icon Grandhotel Handelshof in Leipzig. Der gebürtige Leipziger verantwortet fortan das kulinarische Profil des Restaurants.

Sebastian Assmus übernimmt zum 1. Oktober 2026 die Geschäftsführung von Mitchells & Butlers Germany in Wiesbaden und folgt damit auf Bernd Riegger, der die Position nach 27 Jahren an der Spitze abgibt.

Jonas Huesmann übernimmt eine neue Führungsaufgabe bei Supreme Sports Hospitality (Supreme): Er ist ab sofort Geschäftsführer des Stadioncaterers in Bremen. Bereits seit dem Start von Supreme im Weserstadion im Jahr 2024 gestaltete er das Catering dort maßgeblich mit – zunächst als Operations Manager, anschließend als Stadionmanager mit operativer und kaufmännischer Gesamtverantwortung.

Marc Biewald hat das Kastens Hotel Luisenhof in Hannover nach mehr als 21 Jahren verlassen. Die Leitung übernimmt zunächst Daniel Körner.

 

Circus holt den früheren Compass-Group-Manager Jürgen Thamm in den Verwaltungsrat. Der Foodservice-Manager begleitet das Münchner Unternehmen bereits seit 2024 beratend.

Sunday Hotels baut nach der Übernahme von 24 ehemaligen Revo-Hotels seine Führungsstruktur in Deutschland aus. Während das Unternehmen zwei neue Cluster General Manager ernennt, kritisierte kürzlich die NGG die Kündigungen von rund 500 Beschäftigten im Zuge der Revo-Insolvenz.

Sven Freystatzky verlässt Jim Block nach fünf Jahren und wechselt zum dänischen Restaurantkonzept Bouillon. Ab September soll er dessen weiteren Aufbau und die Expansion in Deutschland vorantreiben.

Olaf Beck beendet seine Tätigkeit als Vice President People & Culture bei der Lindner Hotel Group zum 1. September auf eigenen Wunsch. Er scheidet nach dem Abschluss der Unternehmensrestrukturierung im gegenseitigen Einvernehmen aus.

Das Hotel Bareiss hat die seit Ende Januar vakante Position des Hoteldirektors neu besetzt. Clemens Degenhardt folgt auf Tobias Bruckner und wechselt vom Taschenbergpalais Kempinski in Dresden nach Baiersbronn-Mitteltal.