Danijel Kresovic neuer Küchenchef im SodaZitron von Bernhard Moser

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Im vergangenen August übernahm Bernhard Moser die Geschäftsführung des Österreichischen Restaurants SodaZitron und krempelte den Laden um. Das Innendesign wurde verändert und der Einkauf wurde auf „saisonal und regional“ umgestellt. Diese Veränderungen ließen schon vermuten, dass Moser mit diesem Ort noch etwas Besonderes vorhat. Der Macher des eat! berlin Feinschmeckerfestivals und Gründer und Chef der Weinschule-Berlin verdankt seinen Ruf nicht dem Schnitzel und dem Kaiserschmarren, sondern der Liebe zur gehobenen Küche.

Danijel Kresovic ist in Berlin kein Unbekannter. Neben Spitzenköchen wie Marco Müller, Michael Kempf, Stefan Hartmann und anderen zählte er zu den ganz frühen Vertretern eines neuen Berliner Küchenstils, der sich in Berlin entwickelte, bevor die Hauptstadt zum Mekka für Gourmets wurde. So zählt der heute 50jährige zu den großen kulinarischen Vordenkern Berlins. Diesen Ruf manifestierte er vor allem als Küchenchef des Restaurant 44. Sein Handwerk erlernte und verfeinerte er unter anderem im Restaurant Imperial Bühler Höhe, in der Aubergine in Kapstadt und im Restaurant Rutz.

Die letzten Jahre arbeitete der begabte und feinsinnige Koch vor allem als kulinarischer Berater, in dieser Funktion baute er deutschlandweit gastronomische Betriebe auf. Warum er jetzt wieder aktiv in der Küche steht? „Mir haben der Laden und Kiez sofort gefallen. Die Weinkarte ist außergewöhnlich und mit Bernhard Moser habe ich einen erfahrenen und verständnisvollen Sparringpartner an meiner Seite. So bin ich mir sicher, dass an diesem Ort etwas Spannendes entstehen kann und das hat mich an dieser Aufgabe extrem gereizt“, so Danijel Kresovic.

Moser sagt zur Wahl des neuen Küchenchefs: „Auch wenn durch Kresovic die Küche jetzt feiner wird und an Rustikalität verliert, wollen wir kein klassisches Fine-Dining, sondern ein Casual-Fine-Dining-Restaurant werden. Die Basis unserer Speisekarte ist ein wechselndes Menü, das wir, je nach Saison, von ein paar Gerichten à la carte begleiten lassen werden. Natürlich wird die Österreichische Esskultur immer mitschwingen, schließlich stammt der Kroate Danijel Kresovic ja auch aus der ehemaligen k.u.k. Monarchie. Uns verbindet kulinarisch Vieles, aber wir werden kein ganz klassisches Österreichisches Restaurant mehr sein, in dem es ständig Gulasch und Tafelspitz geben wird. Stattdessen wollen wir unser Wissen und unsere Erfahrung einbringen, um ein gemütlicher Ort der Genusskultur zu werden. Unsere 300 Positionen umfassende Weinkarte wird dabei eine noch größere Rolle spielen. Was mich damals an Kresovic so faszinierte und begeisterte war vor allem sein Umgang mit Kräutern und Gewürzen. Sein Kochbuch ‚Gewürze‘, dass er damals mit Rose Marie Donhauser veröffentlichte, steht heute noch in meine Bücherregal.“


 

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