Jana Schimke übernimmt Vorsitz im Tourismusausschuss des Bundestages

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Die Bundestagsabgeordnete Jana Schimke übernimmt den Vorsitz des Tourismusausschuss im Deutschen Bundestag. Darauf verständigten sich die Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion am Montagnachmittag. Die Ernennung zur Vorsitzenden erfolgt am Mittwoch im Ausschuss durch die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau.

„Nach zwei Jahren Corona-Pandemie, Umsatzeinbrüchen und Mitarbeiterverlusten im Gastgewerbe, der Gastronomie und vielen weiteren Betrieben der Reisewirtschaft birgt diese Aufgabe eine besondere Verantwortung. Es wird darauf ankommen, der Branche durch gute parlamentarische Initiativen wieder den Rücken zu stärken“, so die Abgeordnete.

Jana Schimke verwies bei ihrer Bewerbung um das Amt auf die Relevanz der Tourismuswirtschaft für viele Regionen in Deutschland. „Der Tourismus ist ein erheblicher Wirtschaftszweig für Deutschland. Rund drei Millionen Menschen verdienen dort ihren Lebensunterhalt und rund vier Prozent des BIP sind auf Hotelübernachtungen, Restaurantbesuche oder Reiseverkehrsbetriebe zurückzuführen. Sie geben der Gastfreundschaft in Deutschland ein Gesicht.“

Schimke stammt selbst aus der Spreewaldregion und ist seit 2013 Bundestagsabgeordnete. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Arbeit & Soziales und im Vorstand des Parlamentskreises Mittelstand. Am Samstag wurde Schimke im Berlin zum zweiten Mal als stellvertretende Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion von CDU und CSU (MIT) wiedergewählt.

In den letzten vier Jahren leitete der AfD-Mann Sebastian Münzenmaier den Aussschuss.

Zum Hintergrund:
Der Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages ist einer von 25 ständigen Ausschüssen und wurde erstmalig 1998 eingesetzt. Er setzt sich aus 19 Mitgliedern aller Fraktionen zusammen und beschäftigt sich mit allen für den Tourismus relevanten Themen, bspw. der Verbesserung der touristischen Rahmenbedingungen, den Auswirkungen des Fachkräftemangels auf die Branche und den Besonderheiten im ländlichen Raum. Angelegenheiten mit Tourismusbezug aus dem Bereich Infrastruktur, Arbeitsrecht u.v.m. werden ebenso im Ausschuss aufgegriffen.


 

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