Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Ein Pariser Gericht hat eine Immobiliengesellschaft zu einer Geldstrafe von 585.000 Euro verurteilt, weil ein Gebäude im 9. Arrondissement ohne Genehmigung in Touristenunterkünfte umgewandelt wurde. Wie die Stadt Paris laut Mitteilung erklärte, handelt es sich um die bislang höchste verhängte Strafe in einem solchen Fall.
Die Bundesregierung plant die Einführung einer «Zuckerabgabe». Zur Konsolidierung des Haushalts ist daneben eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen geplant, wie es aus Kreisen des Finanzministeriums hieß.
Mehr Transparenz auf der Speisekarte – oder mehr Bürokratie in der Küche? Die geplante Tierhaltungskennzeichnung spaltet die Branche. Zwischen politischem Anspruch und betrieblicher Realität geht es um mehr als nur ein Label. Ein Kommentar von Marc Schnerr.
Auch in Bayern droht Hotels und Restaurants bei Nichteinhaltung der staatlichen Corona-Auflagen zum Teil ein hohes Bußgeld. Jetzt hat die Staatsregierung den Bußgeldkatalog „Corona-Pandemie" neu veröffentlicht. Die Bußgelder sind empfindlich. Im schlimmsten Fall werden 5.000 Euro fällig.
Die Corona-Zahlen in Deutschland steigen wieder, doch die Impfquote liegt über 80 Prozent- Sollte die bundesweite Corona-Notlage Ende November auslaufen? Die Ministerpräsidenten pochen auf Schutzmaßnahmen. Gastgeber fordern klare Aussagen.
Die Corona-Pandemie hat die Personalknappheit im Gastgewerbe noch einmal verschärft. Um wieder mehr Menschen für eine Arbeit in der Branche zu gewinnen, fordert die Gewerkschaft NGG einen «grundlegenden Kulturwandel» mit besseren Arbeitsbedingungen und höheren Löhnen für die Beschäftigten.
Seit Sommer laufen die Geschäfte im Deutschlandtourismus wieder an. Um die Branche zukunftsfest zu machen, sieht der Tourismusverband DTV sieht nicht nur die künftige Bundesregierung in der Pflicht.
Das Jahrhundert-Hochwasser vor drei Monaten hat in Nordrhein-Westfalen etwa tausend Hotels und Restaurants getroffen. Im Ahrtal in Rheinland-Pfalz waren 75 bis 80 Prozent der 600 touristischen Betriebe betroffen. Verbände wollen Tourismus wieder aufblühen lassen und sammeln Spenden.
Im März 2020 hatte der Bundestag zum ersten Mal eine «epidemische Lage nationaler Tragweite» festgestellt. Nun sollte sie nach Ansicht von Gesundheitsminister Spahn auslaufen. Auch Grüne und FDP sind, einem Medienbericht zufolge, gegen eine Verlängerung. Hoteliers und Gastronomen fordern klare Aussagen.
Mit einer deutschlandweiten Spendenaktion hatte der DEHOGA alle Hoteliers, Gastronomen und Partner der Branche zur Solidarität mit den gastgewerblichen Unternehmern aufgerufen, die von der Flutkatastrophe im Sommer 2021 betroffen waren. Bislang konnten so 591.080 gesammelt werden.
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hat mit zwei jüngst veröffentlichten Entscheidungen zum Thema Miet- und Pachtminderung bei coronabedingter Gaststättenschließung im Ergebnis die Minderungsbegehren zurückgewiesen.