Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.
Einen Tag nach dem Kabinettsbeschluss zur Halbierung des Westbalkankontingents melden sich BTW und DEHOGA mit Kritik zu Wort. Die Verbände warnen vor zusätzlichen Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung und fordern, die bisherige Obergrenze von 50.000 Zustimmungen beizubehalten.
Das Bundeskabinett hat eine Halbierung des Westbalkan-Kontingents für Arbeitskräfte von 50.000 auf 25.000 Zustimmungen beschlossen. Arbeitgeberverbände warnen vor zusätzlichen Personalengpässen im Gastgewerbe und anderen Branchen. Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen.
Der bayerische Politiker Hubert Aiwanger ist tot in seinem Hotelzimmer in Berlin-Mitte gefunden worden. Das bestätigt die Berliner Staatsanwaltschaft. Ein Todesermittlungsverfahren ist eingeleitet.
Der Arbeitskampf bei Coca-Cola dauert an. Sollten die Tarifgespräche keine Einigung bringen, werde es zu weiteren Maßnahmen kommen, kündigte Manja Wiesner von der NGG an. Bisher habe sich die Arbeitgeberseite jedoch erpresserisch verhalten, so Wiesner. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Gehalt für zwölf Monate und eine Beschäftigungssicherung. Coca-Cola sieht das Ganze jedoch ein wenig anders: Man habe der NGG ein gutes Angebot gemacht.
Und schon sind es nicht mehr nur die Unternehmer, die sich massiv gegen die neue Rundfunkgebühr stellen. Sie könnten den Bürgern nicht zumuten, auf Verdacht eine nicht exakt ermittelte Gebühr zu entrichten, so eine Rathaussprecherin. Auf Anordnung des Stadtdirektors Guido Kahlen werde die Zahlung „bis auf Weiteres“ gestoppt.
Die Arbeitsagentur plant offenbar, im Norden des Landes stärker als bisher mit Qualifizierungsangeboten für Beschäftigte dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Laut eines Berichts der Zeitung „Die Welt“ seien die Mittel für dieses Programm von 6,1 auf 8,3 Milliarden Euro angehoben worden. Auf diesem Weg sollen bis zu 3.000 neue Fachkräfte gewonnen werden.
Den neuen Rundfunkbeitrag mag nun wirklich niemand – also von den öffentlich-rechtlichen Sendern einmal abgesehen. Doch zum Glück gibt es ja die Verbände. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat nun ein juristisches Gutachten in Auftrag gegeben, das zu dem Schluss kommt, dass der neue Beitrag gegen das Grundgesetz verstößt. Es sei formell und materiell verfassungswidrig.
Da soll noch mal jemand sagen, dass nur die Stadtkämmerer auf seltsame Gedanken kommen. Rene Kauschus, Hauptgeschäftsführer des Magdeburger Dehoga, dringt nun auf eine Besteuerung von Umsätzen mit Essen und Getränken bei zum Beispiel Sportplatzfesten. Denn dort gebe es in Sachsen-Anhalt eine Gesetzeslücke. Dem Land entgingen hier enorme Steuergelder, so Kauschus in einem dpa-Interview. So ein Kuchenstand beim Fußballturnier ist aber auch wirklich eine Goldgrube.
Die Poolsicherheits-Initiative des Deutschen Reiseverbandes (DRV) erfreut sich steigender Beliebtheit. Mit Schauinsland-Reisen hat sich nun ein weiteres Unternehmen angeschlossen. Sie würden die DRV-Initiative zur Verbesserung der Poolsicherheit begrüßen und selbstverständlich unterstützen, erklärte Schauinsland-Geschäftsführer und alleiniger Inhaber Gerald Kassner den Schritt. Die Sicherheit und Zufriedenheit ihrer Kunden habe für sie höchste Priorität. Auf dem Programm der Pooltester stehen derzeit 313 Hotels auf den Kanarischen Inseln und 130 in Ägypten – mehr als die Hälfte davon sind bereits überprüft.
Auch der Geschäftsreiseverband VDR ist von der Bettensteuer alles andere als begeistert. Sie stünden seit Sommer 2012 in einem Erfahrungsaustausch mit dem Deutschen Städtetag, so Daniela Schade, Mitglied des VDR-Präsidiums, in einer Pressemitteilung. Doch weil Städte wie Hamburg und Köln jetzt eine äußerst aufwändige Nachweiserbringung durch die Geschäftsreisenden fordern würden, müssten sie noch einmal eingreifen. Diese Nachweise und die Formularvielfalt seien ein unzumutbares Bürokratiegespenst. Der VDR forderte die Städte und Kommunen auf, die Abgrenzung der Geschäfts- von der Privatreise zu vereinheitlichen.
Dass es einen Mangel an Fachkräften gibt, ist keine Überraschung. Hubertus Heil, Vize-Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, hat deswegen nun die Kanzlerin aufgefordert, die Federführung zu übernehmen. Die Sicherung des Fachkräftebedarfs solle Chefsache werden, so Heil in einem Handelsblatt-Interview. Er fordere einen Deutschen Rat für Fachkräftesicherung, der beim Bundeskanzleramt angesiedelt sei. Die bisherigen Bemühungen der Regierung seien für ihn nicht ausreichend. Die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung habe das Problem weiter verschärft, so der Vize-Vorsitzende.