Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.
Finanzminister Lars Klingbeil will keine Extrasteuer auf zuckerfreie Getränke erheben. «Das mache ich nicht. Das wird nicht kommen», erklärte der SPD-Chef. Eine «Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke» ergebe keinen Sinn.
Der Deutsche Tourismusverband kritisiert die AfD-Pläne zur Umgestaltung der Kultur- und Tourismusvermarktung in Sachsen-Anhalt. DTV-Präsident Meyer belegt die wirtschaftliche Relevanz ostdeutscher Kulturstätten und warnt vor Schäden für das internationale Image.
In der Bundesregierung zeichnet sich ein Streit um die konkrete Ausgestaltung der geplanten Zuckersteuer ab. Wie zuerst die «Bild»-Zeitung unter Verweis auf ein Papier aus dem Finanzministerium berichtete, gibt es Pläne, dass die geplante Zuckersteuer mehr Produkte betreffen könnte als gedacht.
Wie stark der Ausbildungsmarkt in Hotellerie und Gastronomie von der Corona-Pandemie gezeichnet ist, zeigen offizielle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Laut einer Auswertung des DEHOGA sank die Anzahl der Bewerber um knapp 18 Prozent. Auf einen Bewerber kommen derzeit zehn unbesetzte Stellen.
Kein Zutritt mehr für Ungeimpfte zu Freizeitveranstaltungen drinnen: In Schleswig-Holstein greift seit Montag in Teilen des öffentlichen Lebens das 2G-Modell. Anders ist es im beruflichen Kontext.
In mehreren Corona-Hotspots in Baden-Württemberg dürfen von heute Ungeimpfte nur noch mit triftigem Grund auf die Straße. Der Zutritt zu Gastronomie, Hotels, mit Ausnahme von Geschäftsreisenden, und Einzelhandel ist von Montag an ausschließlich Geimpften und Genesenen gestattet.
Der sächsische Dehoga übt scharfe Kritik an den am Montag im Freistaat in Kraft tretenden Corona-Regeln und fordert finanzielle Hilfe. Hotelier Johannes Lohmeyer, der auch Dresdens Tourimus-Chef ist, spricht mit Blick auf die Politik von einem kleinwüchsigen Trottel, der ohne Sinn und Verstand die Hotellerie plattmache.
Das Münchner Steakhouse „Little London“ will die bayerische Corona-Sperrstunde für Restaurants kippen, die ab Mittwoch gelten soll. Gesellschafter Thomas Hirschberger kündigte einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung an. Der Gastgeber argumentiert, dass die zeitliche Begrenzung auf 22.00 Uhr absolut willkürlich sei.
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut auf einen Höchststand gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 372,7 an.
Österreich hat eine allgemeine Impfpflicht ab Februar angekündigt. Seither tobt die Debatte über eine solche Maßnahme auch in Deutschland. Die Positionen liegen stark auseinander. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, rechnet mit einer Corona-Impfpflicht auch in Deutschland.
Wegen stark steigender Infektionszahlen gelten Belgien und ein Großteil der Niederlande seit Sonntag als Corona-Hochrisikogebiete. Auch Griechenland sowie Irland fallen nach einer Einstufung durch die Bundesregierung in diese Kategorie.