Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.
Die britische Regierung will Regionalbürgermeistern in England künftig die Möglichkeit geben, eine Abgabe auf Übernachtungen zu erheben. Entsprechende Pläne für die sogenannte Touristensteuer stellte nun Wohnungsbauministerin Angela Rayner vor.
Ein politischer Appell des DEHOGA Sachsen-Anhalt, im Nachgang der Landtagswahlen, sorgt für heftigen Streit: Rund 1.700 Kommentare haben sich unter dem Facebook-Beitrag gesammelt. Während einige Nutzer ankündigen, das Bundesland als Reiseziel zu meiden, werfen andere dem Verband vor, Hotellerie und Tourismus zu schaden.
Ferienwohnungen für Touristen, steigende Mieten für Einheimische: In vielen europäischen Städten wächst der Druck auf den Wohnungsmarkt. Die Europäische Kommission will Kommunen und Behörden deshalb einen rechtssicheren Rahmen an die Hand geben, um Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb und Booking stärker zu begrenzen.
Der Jahreskongress des Hotelverbandes Deutschland (IHA) fand kürzlich in der Europastadt Aachen statt und stand im Zeichen der aktuellen Europapolitik und der Herausforderungen für die Branche durch die rasant zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche. Ein Video fasst das Tagungsgeschehen trefflich zusammen.
Deutschland klagt über den Fachkräftemangel – doch tausende Ausbildungsplätze sind noch immer unbesetzt. Allein in der gemeinsamen Stellenbörse der Industrie- und Handelskammern würden noch über 30.000 freie Plätze auf geeignete Bewerber warten, so DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Besonders gesucht seien Köche sowie Restaurant- und Hotelfachleute. Aber auch Kaufleute im Einzelhandel, Fachinformatiker sowie Industrie- und Bürokaufleute haben gute Chancen.
Dem heimischen Tourismus entgehen durch die Schulferienregelung Milliarden-Umsätze, zumindest wenn man dem Deutschen Tourismusverband Glauben schenken möchte. Denn deren Hauptgeschäftsführerin Claudia Gilles sagte der „Bild“, dass durch eine geschicktere Planung bis zu 15,6 Milliarden Euro mehr Umsatz und bis zu 250.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen könnten. Dazu müssten die Ferien lediglich Montags beginnen und Freitags enden. So einfach kann es manchmal sein.
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von 8,50 Euro pro Stunde im Gastgewerbe gefordert. Es sei absurd, dass gerade im Osten absolute Niedriglöhne gezahlt würden, obwohl in der Branche händeringend nach Nachwuchs und Facharbeitern gesucht werde, teilte die Gewerkschaft mit.
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In Düsseldorf qualmte es am Samstag gewaltig. Mehr als 3.500 Wirte, Gäste, Raucher, Karnevalisten und Rocker haben in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt gegen das absolute Rauchverbot demonstriert. Transparente mit dem Slogan „Grün und Rot gleich Kneipentod“ wurden geschwenkt. Andere Demonstranten pafften Helmut Schmid nach und trugen Masken des rauchenden Altkanzlers.
Deutschland klagt über den Fachkräftemangel – in Anbetracht der massiven Jugendarbeitslosigkeit in den südlichen Ländern eigentlich ein Unding. Doch sind die ausländischen Fachkräfte erst einmal im Land, sind die Probleme noch lange nicht gelöst. Wenn es den Heimatländern wirtschaftlich wieder besser ginge, wollten gerade die jungen Leute wieder zurück, so Johann Fuchs vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Kaffee zu heiß, Kundin verbrüht, Millionenklage. Geschichten wie diese gibt es in den Vereinigten Staaten zuhauf – nun plant die EU-Kommission derartige Klagen auch in Europa einzuführen. Die Verbraucherverbände reiben sich bereits die Hände, schließlich gehöre das Recht auf Entschädigung zu den von den Vereinten Nationen verankerten Grundrechten der Verbraucher. Millionen für den heißen Kaffee wird es bei uns trotzdem nicht geben. Das amerikanische System funktioniere nach dem Prinzip der Bestrafung – in Deutschland solle nur der Schaden wieder gut gemacht werden, so Dr. Günther Hörmann von der Verbraucherzentrale Hamburg.
Die Seilbahn muss bleiben – da sind sich viele Koblenzer einig. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, ist für den kommenden Freitag eine Demonstration an der Talstation geplant. Veranstaltet wird die Demo vom Koblenzer Dehoga und dem Verein der Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011. Er habe gemerkt, dass die Menschen eine Plattform bräuchten, um ihren Unmut deutlich zu machen, so der Dehoga-Vorsitzende und Initiator der Demo Hans-Joachim Mehlhorn. Wieviele dem Aufruf folgen werden, sei allerdings schwierig einzuschätzen. Von 1.000 bis 4.000 Personen sei alles drin.