Gewerkschaft warnt vor „Überstunden-Berg“ im Gastgewerbe

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Den neuen Übernachtungsrekord in Deutschland nimmt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten zum Anlass zu warnen: Die Top-Bilanz sei hart erarbeitet. Das Gastgewerbe schiebe – nicht ohne Grund – einen „Überstunden-Berg“ vor sich her. Der Boom bedeute auch allzu oft unbezahlte Mehrarbeit, so die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger. 

„Ohne die Beschäftigten in Hotels, Pensionen und Gaststätten wäre der Tourismus-Rekord nicht vorstellbar. Doch der Boom bedeutet allzu oft unbezahlte Mehrarbeit“, sagt die NGG-Vorsitzende. Forderungen nach einer Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes oder der Dokumentationspflichten beim Mindestlohn erteilt die Gewerkschaft NGG vor diesem Hintergrund eine klare Absage. Stattdessen solle sich das Gastgewerbe um Fachkräfte kümmern. „Die gewinnt man aber nur mit fairen Löhnen und guten Arbeitsbedingungen“, so Rosenberger.

Strikt abgelehnt hat die NGG-Vorsitzende die Forderung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) die 450-Euro-Grenze für Minijobs anzuheben. Tageskarte berichtete. „Wir brauchen eine Gleichbehandlung aller Arbeitsverhältnisse, keine weitere Verfestigung des Niedriglohnsektors und vorprogrammierte Altersarmut. Minijobs gehören abgeschafft.“

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