Frisches Geld für The Hotels Network

| Technologie Technologie

The Hotels Network (THN) hat eine 10 Millionen Euro schwere Series B Finanzierungsrunde abgeschlossen hat. Die Runde wurde von Elaia angeführt, wobei die derzeitigen Investoren Seaya Ventures und Seedrocket 4Founders ebenfalls teilnahmen.

Um im heutigen herausfordernden Umfeld überleben und gedeihen zu können, müssten Hotelmarken einen starken Online-Kanal entwickeln, erklärt THN. Das Unternehmen will sein Engagement im Gastgewerbe nun verdoppeln und das frische Geld für den Aufbau von Produkten verwenden, um Hotels dies zu ermöglichen.

Seit der Einführung im Jahr 2015 ermöglicht THN, Gästen durch den Einsatz von Personalisierungs- und maschinellen Lernverfahren eine individuelle Online-Reise anzubieten. Die daraus resultierende Steigerung der Konversionsraten und des Umsatzes pro Kunde senke nicht nur die Akquisitionskosten, sondern helfe den Hotelmarken, die direkte Beziehung zu den Gästen wiederzugewinnen, ist das Unternehmen überzeugt.

Juanjo Rodriguez, CEO bei THN, erklärt: "Die Nutzung unseres Produkts durch unsere Kunden stieg in den ersten Wochen der Krise um 120 Prozent. Hoteliers nutzen unsere Lösungen zur Personalisierung des gesamten Online-Erlebnisses und zur Kommunikation mit den Gästen, wenn es am wichtigsten ist. Es geht darum, Reisende zu beruhigen und gleichzeitig ihre Fantasie wieder zu entfachen, und zwar vom ersten Moment an, in dem sie wieder von einer Reise träumen".

Pauline Roux, Partnerin bei Elaia, wird dem Vorstand von THN beitreten. Sie kommentiert: "Die vorausschauende Personalisierung ermöglicht es den Nutzern der Hotel-Webseite, ein besseres Buchungserlebnis zu genießen, und den Hotels, ihr direktes Buchungswachstum anzukurbeln. Hoteliers sind jetzt in der Lage, näher an ihre Kunden heranzukommen, was das Wesen der Branche ausmacht. Diese Gelegenheit, zusammen mit dem bisherigen Erfolg des Unternehmens, lässt uns glauben, dass THN zu einem wichtigen globalen Akteur in der Hoteltechnologiebranche werden wird, was für uns der treibende Faktor für unsere Investitionen ist. Wir freuen uns darauf, Teil dieser nächsten Phase des globalen Wachstums zu sein".

Zu den Kunden von THN gehören unter anderem Hotelmarken wie One&Only, Minor Hotels und Barceló Hotel Group.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb ergänzt seine Plattform um KI-Suche, Reiseempfehlungen persönlicher Kontakte und weitere Dienstleistungen. Heise berichtet zugleich über unbeantwortete Fragen zu Serverstandorten und Datenschutzmaßnahmen beim Einsatz von KI-Drittanbietern.

Lola gehört zu Booking Holdings und verbindet als KI-Assistent Empfehlungen mit Buchungen von Hotels, Restaurants und Aktivitäten. Neben einer kostenlosen Mitgliedschaft gibt es zwei kostenpflichtige Varianten mit zwölfmonatiger Bindung.

SIDES hat ein Empfehlungsprogramm für die Vermittlung von Gastronomiebetrieben gestartet. Die Prämie beträgt je nach Größe des neuen Kunden bis zu 1.800 Euro.

 

Stellenanzeigen mit KI schreiben, Bewerbungen automatisch vorsortieren und künftig sogar Bewerbungsgespräche von einer KI führen lassen – fast jedes achte Unternehmen setzt KI im Bewerbungsprozess heute bereits ein, alle anderen können sich dies für die Zukunft vorstellen.

HotelNetSolutions hat eine Schwachstelle beim Zugriff auf Buchungsdaten geschlossen. Ein technischer Hinweis deutet auf einen Angriff spätestens am 20. August 2026 hin.

Accor hat ALL Concierge für die Hotelsuche und Fragen von Gästen eingeführt. Weitere Funktionen rund um Buchungen und Anfragen nach dem Aufenthalt sind angekündigt.

Expedia will Hotels über Metas KI-Agenten Muse buchbar machen. Die Ankündigung folgt auf Kursverluste von Reiseplattformen, die Medien mit Sorgen von Anlegern über Muse in Verbindung brachten. Wann die Buchungsfunktion in den USA startet, ist offen.

BE-A sieht aus wie eine Rezeptionistin, die direkt mit Hotelgästen spricht. Die Arbeit des KI-Systems beginnt aber schon vor der Ankunft: Es beantwortet Nachrichten, nimmt Anrufe entgegen und kann Buchungsanfragen bearbeiten. FLÆ Robotics entwickelt dafür mehrere Produktvarianten – vom schriftlichen Assistenten bis zum Avatar in der Holobox.

Künstliche Intelligenz (KI) zieht zunehmend in den Bereich der Ernährung ein – beispielsweise als Einkaufsberater oder sogar kochender Roboter. Viele Menschen in Deutschland stehen einer Umfrage zufolge der Technologie aber skeptisch gegenüber.

Bonieren ist keine Innovation – und bunte Dashboards machen noch kein intelligentes Kassensystem. Während künstliche Intelligenz die Entwicklung beschleunigt, entscheidet sich der Wettbewerb künftig an einer anderen Stelle: Wer macht aus Daten konkrete Handlungsempfehlungen? Stefan Brehm erklärt, warum die Kasse zum Betriebssystem des Restaurants werden muss – zum „POS in your Pocket“.