Mews baut Stellen ab und richtet Organisation stärker auf KI aus

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Der Hotelsoftware-Anbieter Mews trennt sich von einem Teil seiner Mitarbeiter und begründet den Schritt mit einem organisatorischen Umbau im Zuge der künstlichen Intelligenz. Gründer Richard Valtr und Geschäftsführer Matthijs Welle veröffentlichten dazu gleichlautende Beiträge. Eine genaue Zahl der betroffenen Mitarbeiter nannten sie nicht.

In dem Text erklären Valtr und Welle zugleich, Mews befinde sich in einer „very strong position“. Das Geschäft wachse weiterhin sehr schnell, das Produkt sei so gut wie nie zuvor. Gerade deshalb wolle das Unternehmen jetzt handeln, bevor sich das Umfeld und die darauf ausgerichtete Organisation unumkehrbar verändert hätten.

Mews will eigene Organisation stärker auf KI ausrichten

Valtr und Welle verweisen auf steigende Gästeerwartungen, ein hohes Innovationstempo und veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen durch künstliche Intelligenz. Für jeden Dollar, den ein Hotel für Software ausgebe, wende es ein Vielfaches für Dienstleistungen etwa in den Bereichen Finanzen, Ertragssteuerung, Gästekommunikation, Beschaffung und Betrieb auf.

Künstliche Intelligenz könne nach ihrer Darstellung inzwischen große Teile der ausführenden Arbeit in diesen Bereichen übernehmen. Mews gehe davon aus, dass das künftige Betriebssystem für die Hotellerie von Grund auf auf künstlicher Intelligenz basieren werde. Um Kunden bei einer solchen Ausrichtung unterstützen zu können, müsse das Unternehmen diesen Wandel selbst vollziehen.

Valtr und Welle erläutern Gründe für den Umbau

In einer Diskussion unter seinem Beitrag erklärte Valtr, die bisherige Art, Mews in Forschung und Entwicklung, Marktbearbeitung sowie Finanz- und Betriebsfunktionen aufzubauen, erreiche mit künstlicher Intelligenz eine Sackgasse. Produktentwicklung und Technik gingen nach seiner Darstellung zunehmend in einer gemeinsamen Struktur auf. Zugleich verschwänden bisherige Definitionen dessen, was einen Spezialisten ausmache.

Welle erklärte in einer Antwort, Mews handle nicht aus einer Position der Schwäche. Das Unternehmen und das Geschäft befänden sich in einer sehr guten Lage. Zugleich schrieb er, Prozesse, die Mews vor einem Jahr entwickelt habe, wirkten wegen des Innovationstempos inzwischen überholt.

Welle will Verwaltungsprozesse stärker automatisieren

In einer weiteren Antwort räumte Welle ein, Mews verfehle mit Technik mitunter das angestrebte Ergebnis, wenn diese noch nicht so gut sei wie erhofft. Gelegentlich übersehe das Unternehmen wichtige Signale von Kunden, bei denen ein Mensch eingreifen sollte.

Mews arbeite in einer ihrem Wesen nach menschlich geprägten Branche, erklärte Welle. Das Unternehmen wolle deshalb Verwaltungsprozesse automatisieren, die Mitarbeiter von wichtigen menschlichen Serviceleistungen fernhielten. Mit den heute verfügbaren Werkzeugen werde dies nach seiner Darstellung von Tag zu Tag einfacher.

Mews stellt in ausgewählten Funktionen weiterhin Mitarbeiter ein

Trotz des Stellenabbaus wolle Mews nach dem gleichlautenden Beitrag von Valtr und Welle weiterhin für bestimmte Funktionen einstellen, in Mitarbeiter investieren und an seinen Kernmärkten, Produkten und Kunden festhalten. Das Unternehmen wolle näher an seine Kunden rücken und Verantwortlichkeiten stärker von Anfang bis Ende bündeln.

Welche Bereiche konkret vom Stellenabbau betroffen sind und wie viele Mitarbeiter das Unternehmen verlassen müssen, geht aus den vorliegenden Beiträgen nicht hervor. Valtr und Welle erklären, Mews wolle die ausscheidenden Mitarbeiter unterstützen und dafür sorgen, dass sie für die Zeit nach ihrem Ausscheiden gut aufgestellt seien.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


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