Neue Studie zu Lieferdiensten und zur Online-Tischreservierung in der Gastronomie

| Technologie Technologie

Eine neue Studie der HES-SO Hochschule Wallis (Schweiz) im Auftrag von HOTREC durchleuchtet Märkte für Buchungsplattformen und Online-Delivery-Services. Die Autoren gehen davon aus, dass im Jahr 2023 bereits rund 200 Millionen EU-Bürger Online-Lieferdienste in Anspruch nehmen werden. Bislang arbeiteten allerdings weniger als 10 Prozent der Restaurants mit solchen Lieferdiensten zusammen. (Hier die Studie herunterladen)

In Sachen Reservierungen ergab die Erhebung, dass 43 Prozent der Gäste vorab einen Tisch reservieren, die meisten von ihnen per Telefon (64%) und Mail (12 %). Buchungsplattformen generieren bislang nur rund 6 Prozent aller Reservierungen und werden bislang auch nur von einer deutlichen Minderheit der untersuchten Restaurants in Anspruch genommen. Die Online-Angebote befinden sich somit noch in einem frühen Stadium, allerdings mit einem erheblichen Wachstumspotenzial für die kommenden Jahre.

"Nach der Revolution im Hotelbuchungsmarkt in den letzten Jahren beginnen auch die Märkte für die Lieferung von Lebensmitteln und die Buchung von Restaurants eine bedeutende Rolle im Geschäftsmodell der europäischen Restaurants zu spielen", kommentierte Adrian Cummins, Vorsitzender der HOTREC Restaurant and Pub Working Group. "Diese Studie zeigt, wie wichtig es für die europäische Gastronomie ist, ihre Dienstleistungen weiter an diese neue Nachfrage anzupassen und sogar die Bedürfnisse der Kunden zu antizipieren, um das Beste daraus zu machen", fügte Christian de Barrin, CEO von HOTREC, hinzu.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass 36 Prozent der Deutschen ungern um Hilfe bei technischen Problemen bitten, obwohl die große Mehrheit Unterstützung nutzt. Besonders bei jüngeren Menschen und Männern ist die Hemmschwelle hoch.

Anzeige

Fragmentierte IT-Systeme kosten Hotels in der DACH-Region jährlich bis zu 51 Arbeitstage pro Mitarbeiter:in und bis zu 21 Prozent ihrer Betriebskosten. Der Prozess dorthin ist unbewusst und schleichend. Es gibt jedoch sechs Warnsignale, die zeigen, ob ein Haus an veralteten Lösungen festhält und: Quick Wins für einen schlanken Veränderungsprozess.

IHG Hotels & Resorts hat eine Anwendung in ChatGPT gestartet und kündigt die Einführung einer KI-gestützten Gesprächssuche auf seiner Website und in der IHG-One-Rewards-App an. Die neuen Funktionen sollen die Hotelsuche und Buchung vereinfachen.

Google hat erstmals offiziell Stellung zu Generative Engine Optimization (GEO) bezogen. In einem neuen Leitfaden erklärt das Unternehmen, dass die Optimierung für KI-Suchfunktionen aus seiner Sicht weiterhin klassische Suchmaschinenoptimierung ist.

Manna Air Delivery hat eine neue Partnerschaft mit Uber angekündigt und will sein Drohnenliefernetz in den USA und Europa ausbauen. Bereits heute arbeitet das Unternehmen mit Plattformen wie Deliveroo, Just Eat und DoorDash zusammen.

Mews und SiteMinder haben eine integrierte Vertriebslösung für Hotels vorgestellt. Gleichzeitig präsentierte Mews weitere neue Anwendungen für Preisgestaltung, Gästekommunikation, Automatisierung und Finanzprozesse innerhalb einer gemeinsamen Plattform.

Mews und Uber planen die Integration von Fahrtenbuchungen in Hotelsoftware. Hotels sollen Uber-Fahrten künftig direkt über die Plattform von Mews verwalten und abrechnen können.

Starbucks hat die Nutzung eines Programms auf KI-Basis zur automatisierten Erfassung von Warenbeständen in den USA wieder eingestellt. Berichten zufolge wies die Anwendung erhebliche Mängel auf.

Google erweitert seine KI-Suche um neue Buchungs-, Zahlungs- und Informationsfunktionen. Branchenberichte sehen mögliche Folgen für Sichtbarkeit, Vertrieb und Reichweite von Hotels und Reiseanbietern.

Eine neue Smart-Host-Studie unter 87 Hotels aus der DACH-Region zeigt deutliche Unterschiede zwischen strategischen Zielen und operativer Umsetzung bei Gästebindung, Zusatzumsätzen und Direktbuchungen.