Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.
Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.
Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.
Erstmals seit 2002 landet mit dem Luzerner Schweizerhof wieder ein Hotel auf dem ersten Platz beim Milestone Tourismuspreis in der Schweiz in der Kategorie „Herausragende Projekte“. Weitere innovative Hotelprojekte zählen zu den Gewinnern. Besondere Ehre kam Marco Solari zu. Der Tessiner Touristiker wurde für sein Lebenswerk geehrt.
Das Projekt Fernbus ist für den ADAC beendet. Wie der Automobilclub mitteilte, werde das Gemeinschaftsunternehmen Postbus noch im November aufgegeben. Für die Kunden ändere sich jedoch nichts, da die Post die ADAC-Anteile übernehmen werde. Über den Ausstieg gab es schon seit Monaten Gerüchte. Der Autoclub begründete seine Entscheidung mit der eigenen Neuausrichtung und dem Preisdruck in der Branche.
Zwei Touristinnen hatten im indischen Bundesstaat Rajasthan eine Fahrt mit dem Heißluftballon gebucht. Nach kurzer Zeit verlor der Ballonfahrer die Kontrolle über sein luftiges Gefährt und musste notlanden. Sein gewählter Landeplatz vor der zentralen Justizvollzugsanstalt löste bei den dortigen Wachen jedoch Panik aus – sie vermuteten einen gewieften Ausbruchsversuch. Nach einer kurzen Befragung durften die Touristinnen das Gefängnis wieder verlassen.
Ryanair-Chef Michael O´Leary schlägt zumindest verbal gern über die Stränge. Nun geriet die europäische Konkurrenz ins Visier des streitbaren Managers. Ihre Branche befinde sich im Umbruch, so O´Leary. Nicht alle europäischen Anbieter dürften in der heutigen Form überleben. Seine drei Todeskandidaten sind SAS Scandinavian Airlines, Alitalia und Air Berlin.
In der Nähe des Frankfurter Flughafens aufzuwachsen, ist für viele Kinder eine echte Belastung. Wie eine umfangreiche Lärmstudie feststellte, sinkt beispielsweise der Lernerfolg beim Lesen lernen um 1,5 Monate, wenn sich der Lärmpegel über den Köpfen um zehn Dezibel erhöht. Für die Studie wurden 1.243 Kinder an 29 Grundschulen beobachtet und Schallpegel für 900.000 Adressen berechnet. Zudem mussten Eltern und Lehrer Fragebögen ausfüllen.
Wolfgang Prock-Schauer legt auf eigenen Wunsch zum 1. Februar 2015 sein Amt als Air Berlin-Chef nieder. Sein Nachfolger wird Stefan Pichler, der zuletzt bei Fidji Airlines am Ruder stand. Den Aktionären gefiel die Wechselnachricht offenbar. Nach Bekanntwerden kletterte die Aktie von Air Berlin um 0,85 Prozent auf 1,18 Euro. Wolfgang Prock-Schauer bleibt der Airline erhalten. Der Österreicher verlässt zwar den Verwaltungsrat, wird jedoch wieder als Chefstratege in den Vorstand einziehen.
Wenn es im Urlaub nicht auf ein paar Hunderttausend Euro ankommt, dann ist das Buch „Was kostet die Welt?“ genau der richtige Helfer bei der Reiseplanung. Die Autoren Jochen Müssig und Margit Kohl beschreiben darin die Welt der Superreichen – und deren Art zu reisen. Mit dem nötigen Kleingeld wird eine Tour zu den teuersten Drinks der Welt (460.000 Euro) oder ein Besuch sämtlicher Drei-Sterne-Restaurants (115.000 Euro) durchaus realistisch.
Knapp vier Jahre ist es her, dass die Öffentlichkeit von den sogenannten „Nacktscannern“ erfuhr. Die Empörung war groß, sowohl Privatsphäre als auch Menschenwürde schienen in Gefahr. Seitdem sind die Körpserscanner an sechs deutschen Flughäfen in Betrieb und werden dort vor allem zur Kontrolle bei Flügen in die USA und nach Israel eingesetzt. Laut Recherchen des Tagesspiegels sollen noch in diesem Jahr 14 Geräte hinzukommen, im nächsten sogar 75. Die Nutzung sei und bleibe jedoch freiwillig, so das Innenministerium.