Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Eine aktuelle Studie der Deutschen Zentrale für Tourismus bestätigt die Bedeutung der Vereinigten Staaten als wichtigsten Überseemarkt für den deutschen Tourismus. Trotz gestiegener Kostensensibilität bleiben die Ankünfte stabil auf dem Niveau des Vorjahres.
Die Ferienparkkette Center Parcs prüft die Errichtung eines großen Ferienparks im Lausitzer Seenland. Das Projekt auf Brandenburger Seite solle zwischen Sedlitzer See und Partwitzer See auf rund 90 Hektar Fläche 500 bis 700 Ferienhäuser umfassen.
Tui spürt weiterhin die Folgen des Iran-Kriegs, viele Menschen buchen ihren Urlaub zudem später. Doch es gibt auch Lichtblicke. Was erwartet Europas größter Reisekonzern für die Wintersaison?
Es muss nicht immer Hochglanz sein – immer häufiger möchten Touristen auch die Schattenseiten ihres Urlaubslandes kennenlernen. Einem Bericht der WAZ zufolge, sollten dabei jedoch einige Dinge beachtet werden: So rät Antje Monshausen von Tourism-Watch dazu, einen lokalen Führer zu engagieren. Er würde dabei helfen, die andere Lebensrealität zu verstehen und Gesehenes einzuordnen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich nur Klischees verfestigen würden.
In Nordrhein-Westfalen drohen im kommenden Winter Zugausfälle. Durch die geplante Stilllegung eines Kohlekraftwerks Ende Dezember könne es zu Stromengpässen kommen, warnte der Chef der Deutschen Bahn Rüdiger Grube. Bis zu 30 Prozent der Züge könnten daher an sehr kalten Tagen ausfallen. Hauptursache des Problems sind laut Medienberichten Planungsfehler beim Ersatzkraftwerk Datteln IV, das nach einem Gerichtsbeschluss nicht ans Netz gehen darf. Da sich Bahnstrom vom normalen Haushaltsstrom unterscheidet, wurde zwar ein Umformer in Auftrag gegeben, dieser sei aber erst Anfang 2014 fertig, so Grube. Daher forderte er vom Land eine Ausnahmegenehmigung, damit E.on auch im nächsten Jahr Bahnstrom produzieren kann.
Geschäftsreisen werden teurer. Aus globaler Sicht gilt das vor allen Dingen für die Schwellenländer in Lateinamerika, Asien und Osteuropa. Für Deutschland sagt der Business Travel Forecast von American Express eine leichte Preissteigerung bei den Geschäftsreisen voraus. Die Studie erwartet für die Hotelpreise einen Preisanstieg von 1,5 bis vier Prozent. Sollte Deutschland auch weiterhin kaum von der Wirtschaftskrise betroffen sein, geht American Express davon aus, dass die hohe Nachfrage nach Geschäftsreisen in Deutschland im nächsten Jahr konstant bleibt.
Diese Werbeaktion ist nach hinten losgegangen. Einem Bericht der Zeitung „La Republica“ zufolge hätten, aufgrund eines Software-Fehlers in der japanischen Variante der Airline-Website, tausende Facebook-Nutzer kostenlose Flugtickets buchen können. Alitalia hatte vergangene Woche eine Rabattaktion gestartet, bei der 25 Prozent Nachlass auf alle internationalen Flüge gewährt wurde. Ein ausschließlich für den japanischen Markt gedachter Gutschein wurde jedoch fälschlicherweise für die ganze Welt angeboten, viele Flüge wurden dadurch praktisch kostenlos. Doch noch während der Buchungen bemerkte die Airline ihren Fehler und annullierte alle bestellten Gratistickets.
Neues von O´Leary – der Chef der Billigfluglinie Ryanair hat mal wieder ordentlich ausgeteilt. Nach Verbalattacken gegen die spanische Regierung musste nun die Lufthansa dran glauben. Jedes Mal, wenn Lufthansa versucht hätte, einen Billigflieger zu betreiben, hätten sie es vermasselt, so O´Leary im Deutschlandradio. Und das würde auch dieses Mal passieren. Es bestünde zwar kein Zweifel, dass Lufthansa einen tollen Service bieten würde, doch man müsse schon sehr reich oder ein Geschäftsmann sein, um es sich leisten zu können.
Die Deutsche Bahn hat ein seit Monaten erwartetes Gutachten zur Entschädigung von Stuttgarter Grundstückseigentümern veröffentlicht. In der Landeshauptstadt sind rund 3.000 Grundstücke von Tunnelbauarbeiten im Zuge des Projekts Stuttgart 21 betroffen. Das Gutachten modifiziert und erweitert das in Deutschland bisher angewendete Münchner Entschädigungsverfahren, das beim dortigen U-Bahnbau entwickelt wurde. Die Stuttgarter Version sei an die „spezielle topografische Situation und die Wertverhältnisse der Landeshauptstadt angepasst" worden, teilte das Kommunikationsbüro des Großprojekts mit.
Der Tourismusverband Oberbayern musste in letzter Zeit viele schlechte Nachrichten verkraften: EU-Förderbestimmungen wurden jahrelang verletzt, Rechnungen für Leistungen eingereicht, die gar nicht erbracht wurden. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe stellte das Bayerische Wirtschaftsministerium die Zahlungen ein, es folgte die Insolvenz des größten deutschen Tourismusverbandes. Doch nun soll es mit einem neuen Verein weitergehen. Sie hätten sich bereiterklärt, eine neue Dachorganisation zu gründen, so die frühere Münchner Tourismuschefin Gabriele Weishäupl gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Der vorläufige Name des Verbandes: Initiative Oberbayern-Tourismus.
Auf Reisen lieber schwitzen oder schnarchen? Eine ungewöhnliche Frage? Für die Richter in Düsseldorf und Frankfurt sicher nicht. Denn die entschieden, dass ein Fluggast keinen Schadensersatz erhält, wenn er aufgrund seines strengen Körpergeruchs das Flugzeug verlassen muss, ein unverbesserlicher Schnarcher auf dem Nachbarsitz jedoch kein Reisemangel ist. Diese und andere kuriose Urteile aus der bunten Welt des Tourismus hat die Zeitung „Die Welt“ nun in einem Artikel zusammengestellt.