Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.
Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.
Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.
Vor der Geburt des eigenen Kindes verbringen viele Paare noch einmal Zeit zu Zweit. Den passenden Begriff dafür gibt es natürlich auch schon: „Babymoon“, das sich vom englischen „Honeymoon“, also den Flitterwochen ableitet. Die Tourismusbranche hat das Ganze ebenfalls entdeckt und entsprechende Angebote auf Lager.
Bei den Passagierzahlen gibt es in Europa eine neue Nummer eins: Der irische Billigflieger Ryanair beförderte erstmals die meisten Fluggäste. Bei der Lufthansa und ihren Töchtern waren es im vergangenen Jahr 109,67 Millionen Passagiere. Bei Ryanair 117 Millionen. Beim Umsatz hat jedoch nach wie vor die Lufthansa die Nase vorn.
In Leipzig begann gestern der Prozess gegen drei ehemalige Unister-Manager. Vorgeworfen wird ihnen Steuerhinterziehung, Computerbetrug und unerlaubtes Betreiben von Reiserücktrittsversicherungen. Der Schaden soll sich auf mehr als 7,6 Millionen Euro belaufen. Zudem sollen die Verdächtigen Steuern in Höhe von 1,5 Millionen Euro hinterzogen haben.
Die Deutschen bleiben auch im neuen Jahr reisefreudig – daran ändern auch politische Unsicherheit und Terrorgefahr nichts. Zu diesem Ergebnis kommt die erste regionale, repräsentative Umfrage, die "Post Reisen" im November 2016 bundesweit zum Thema „Reisen 2017“ durchgeführt hat.
Die Deutschen finden Schweden am sympathischsten, machen am liebsten Urlaub in Spanien und würden am ehesten nach Österreich auswandern, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Splendid Research. Das Marktforschungsinstitut befragte für die Studie 1.067 Bundesbürger zwischen 18 und 70 Jahren.
Deutschlands größter Freizeitpark schließt das Jahr 2016 mit einem Besucherrekord ab. Europa-Park-Inhaber Roland Mack: „Wir blicken mit mehr als 5,5 Mio. Besuchern auf ein Rekordjahr zurück.“
Die bayerische Tourismusbranche steuert auf einen neuen Rekord zu. Von Januar bis November 2016 verzeichnete der Freistaat drei Prozent mehr Übernachtungen. Sollte sich dieser Trend auch im Dezember fortsetzen, wären es für das Gesamtjahr mehr als 90 Millionen Übernachtungen. Starke Zuwächse gab es vor allem in Oberfranken. Einen leichten Rückgang verzeichnete München.
Während einige noch immer mit dem neuen Fußballverein aus Leipzig hadern, profitiert die Stadt von der Strahlkraft des Bundesliganeulings. Viele ostdeutsche Städte leiden unter dem Imageschaden durch Pegida und Co., in Leipzig ist jedoch weiterhin ein Wachstum zu verzeichnen. Mittelfristig erwarte man jährlich 3,75 Millionen Übernachtungen, erklärte Tourismuschef Volker Bremer.