Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Reisepässe und Personalausweise haben persönliche Informationen nicht nur aufgedruckt, sondern auch auf einem Chip gespeichert. Manche Reisende machen sich Sorgen, ob genau dieser Chip nicht heimlich ausgelesen werden könnte.

Airbnb hat die Entwicklung der Suchanfragen nach naturnahen Reisezielen in Deutschland für den Herbst 2026 ausgewertet. Besonders stark gestiegen ist das Interesse an Orten im Schwarzwald, in der Eifel und an der Ostseeküste.

Der Flughafen Münster/Osnabrück führt 2026 das deutsche Flughafen-Ranking von Fit Reisen an. Auch im europäischen Vergleich schneiden kleinere Airports vielfach besser ab als große Drehkreuze.

Das für 2017 angepeilte Ziel von 81 Prozent pünktlichen Zügen sei im Fernverkehr nicht mehr zu schaffen, so die Deutsche Bahn. Dafür sei zu viel passiert, gerade im zweiten Halbjahr, wie Bahnchef Lutz erklärte. Das langfristige Ziel von 85 Prozent pünktlichen Zügen wollen die Eisenbahner aber trotzdem nicht aufgeben.

Auf der indonesischen Ferieninsel Bali wächst die Angst vor einem großen Ausbruch des Mount Agung. Seit gestern gilt rund um den Berg die Alarmstufe Rot. 100.000 Menschen wurden von der Regierung aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Beim letzten Ausbruch des Vulkans hatte es mehr als 1.000 Tote gegeben.

Reiselustige Senioren werden für die Tourismusbranche immer wichtiger. Sie seien flexibler, fitter und reisegewohnter als früher, erklärte Martin Lohmann vom Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa. So unternahmen laut der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen im vergangenen Jahr Berufstätige im Alter von 55 bis 64 Jahren 7,12 Millionen Urlaubsreisen. Rentner zwischen 65 und 74 kamen auf 8,65 Millionen.

Kreuzfahrtschiffe seien schlimme Rußschleudern, schreibt WiWo-Kolumnist Marcus Werner. Die bessere, und vor allem geruchlose, Alternative seien luxuriöse Hotel-Resorts direkt am Meer. Da werde schließlich genauso gefressen und gebechert, aber ohne Seegang. Wozu dann überhaupt noch ablegen?

Der Fahrdienstleister Uber hat den Diebstahl von Daten über rund 50 Millionen Fahrgäste verschwiegen. Auch die Daten von rund sieben Millionen Fahrern waren betroffen. Anstatt die Behörden oder die Betroffenen zu informieren, zahlte Uber den Hackern lieber 100.000 US-Dollar, damit die gestohlenen Daten vernichtet werden. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Der britische Billigflieger Easyjet will die Pleite von Air Berlin voll ausnutzen. Allein in Berlin verdreifacht Easyjet das Sitzangebot und will im innerdeutschen Flugverkehr richtig durchstarten.

Der Ryanair-Flugbegleiter Enrico Ursi hatte sich im Oktober in verschiedenen Medien über seine Arbeitsbedingungen beschwert. Nun wurde bekannt, dass die Fluggesellschaft Ursi mit sofortiger Wirkung gekündigt hat. Vor allem, dass er sich und seine Kollegen als „moderne Sklaven“ bezeichnet hatte, kam in der Zentrale nicht gut an. 

Die Parfümeriekette Douglas will „Beauty-Waggons“ in den Zügen der Deutschen Bahn einrichten. Eine entsprechende Anfrage sei bei der Bahn bereits gestellt worden, so das Unternehmen. Schließlich hätten sie viele Kundinnen, die häufig unterwegs seien. Ähnliches könne man sich auch in den Lounges der Lufthansa vorstellen.