Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.
Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.
Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.
Das britische Marktforschungsunternehmen OAG hat ein Ranking der pünktlichsten Flughäfen der Welt erstellt. In die Top Ten schafften es gleich zwei deutsche Vertreter. Der Münchner Airport sicherte sich den zweiten Platz, Frankfurt landete auf Platz neun. Der pünktlichste Vertreter bei Starts und Landungen war der japanische Flughafen Tokio-Haneda.
Die Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof wirken sich auch auf den Tourismus aus. Erste Reisegruppen sagten aus Angst um die eigene Sicherheit bereits ab. Doch nicht nur Privatpersonen, auch Geschäftsreisende würden die Sicherheitslage in der Stadt nun hinterfragen, erklärte Christoph Becker vom Dehoga. Die schnelle Reaktion der Oberbürgermeisterin sei zwar positiv, aber kurz- bis mittelfristig sei Köln negativ besetzt.
Drei Berliner Reise-Startups freuen sich über jede Menge Kohle. GetYourGuide, ein Buchungsportal für Sehenswürdigkeiten, sammelte 50 Millionen US-Dollar ein, die Reise-Vergleichsplattfom GoEuro bekam 45 Millionen US-Dollar. Und das Luxusreisen-Online-Buchungsportal Travelcircus erhielt jetzt zwei Millionen Euro, unter anderem von Mairdumont und Tengelmann.
Nordlichtersuche, Gleichgesinnte finden, Sechs-Stunden-Hotels, Crowdfunding, bessere Bilder: Der britische Reiseführerverlag „Rough Guides“ hat die zwölf besten Reise-Apps für das Jahr 2016 benannt. Einiges ist nützlich, anderes nicht ganz so.
Wenige Tage nach der Insolvenz des Reiseveranstalters V.Ö. Travel, musste Vural Öger nun die nächste Firma aufgeben. Denn auch das Schwesterunternehmen Öger Turk Tur ist pleite. Gründe dafür seien rückläufige Touristenzahlen und ein Überangebot im Türkei-Tourismus. Sein ursprüngliches Unternehmen Öger Tours hatte der Unternehmer 2010 für rund 30 Millionen Euro an Thomas Cook verkauft.
Der Arbeitsalltag auf einem Kreuzfahrtschiff hat mit Seefahrer-Romantik nur wenig zu tun. Viele Reedereien bezahlen ihren Angestellten zudem nur geringe Grundgehälter, der Rest muss dann mit Trinkgeldern hinzuverdient werden. Bei allen Problemen hat so ein Job aber auch jede Menge Vorteile. So werde bei Arbeitgebern in der Gastronomie die intensive Erfahrung auf einem Kreuzfahrtschiff durchaus gerne gesehen und gelte als Karrieresprungbrett, wie eine Personalvermittlerin dem Spiegel verriet.
Der traditionsreiche Schweizer Reisekonzern Kuoni steht zum Verkauf. Das Zürcher Unternehmen bestätigte, dass Kaufinteressenten an Kuoni herangetreten seien. Kuoni habe Gespräche mit den Interessenten aufgenommen. Es sei aber nicht sicher, ob es zu einer Transaktion und damit zu neuen Reiseleitern bei Kuoni komme.
Auch in diesem Jahr wurde die Deutsche Bahn vom Winter überrascht. Wegen vereister Oberleitungen konnten zwei Intercitys in Ostfriesland nicht weiterfahren – hunderte Passagiere mussten deswegen die Nacht im Zug verbringen. Mit dabei war auch CDU-Politiker Thorsten Schatz, der seine Erlebnisse fleißig twitterte.