Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Lonely Planet zählt Dessau zu seinen Reisezielen für 2027. Autor Anthony Ham stellt das Bauhaus und dessen Einfluss auf die Alltagsarchitektur in den Mittelpunkt.
Eine aktuelle Studie der Deutschen Zentrale für Tourismus bestätigt die Bedeutung der Vereinigten Staaten als wichtigsten Überseemarkt für den deutschen Tourismus. Trotz gestiegener Kostensensibilität bleiben die Ankünfte stabil auf dem Niveau des Vorjahres.
Die Ferienparkkette Center Parcs prüft die Errichtung eines großen Ferienparks im Lausitzer Seenland. Das Projekt auf Brandenburger Seite solle zwischen Sedlitzer See und Partwitzer See auf rund 90 Hektar Fläche 500 bis 700 Ferienhäuser umfassen.
Von einem Gewerbepark für Zukunftstechnologien war zu hören: Die Berliner Stadtentwicklung wollte am Flughafen der Hauptstadt so richtig in die Zukunft starten. Doch dieser Flug muss wohl verschoben werden. Da der neue Flughafen BER weiter auf sich warten lässt, muss Tegel täglich 500 Starts und Landungen sowie bis zu 75.000 Fluggäste abfertigen. Die Fluglinien pochen nun auf dringende Investitionen. In Tegel müsse investiert werden, um einen vernünftigen Service für die Fluggäste zu gewährleisten, so Lufthansa-Sprecher Wolfgang Weber.
Probleme, Probleme, nichts als Probleme. Der geplante Hauptstadtflughafen BER kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen raus. In einem aktuellen Interview zeichnete der neue Chefplaner des Projekts Horst Amann ein düsteres Bild: Die Schwierigkeiten seien so gravierend, fast grauenhaft, dass die erneute Verschiebung notwendig war. Auf einen neuen Eröffnungstermin wollte er sich da schon gar nicht mehr festlegen. Vielleicht sollte er ernsthaft darüber nachdenken, einfach ganz Berlin neben einem funktionierenden Großflughafen neu aufzubauen.
Nachdem bekannt wurde, dass der geplante Hauptstadtflughafen BER auch in diesem Jahr nicht fertig wird, hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit nun Konsequenzen gezogen: Er tritt als Chef des Aufsichtsrats des Projekts zurück. Sein Nachfolger wird Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck. Wowereit selbst will aber Teil des Aufsichtsrats bleiben und betonte zudem, dass er nicht von seinem Amt als Regierender Bürgermeister zurücktrete. Der Berliner Opposition ist dies jedoch noch lange nicht genug. Wowereit sei zu einer Belastung für die Stadt geworden, so Grünen-Fraktionschefin Ramona Pop. Sie würden erwarten, dass er zurücktrete.
Und schon ist er weg – Hartmut Mehdorn hat sein Amt als Air Berlin-Chef niedergelegt. Seit gestern ist der bisherige Strategie-Vorstand Wolfgang Prock-Schauer neuer Vorstandschef der zweitgrößten deutschen Airline. Mehdorn hatte Air Berlin für 15 Monate vorübergehend geleitet und wird in Zukunft dem Verwaltungsrat des Unternehmens angehören. Mehdorn habe das Unternehmen in der Krise der europäischen Luftfahrt auf einen neuen Weg gebracht, marktgerechter positioniert und entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt, so der Verwaltungsratschef Hans-Joachim Körber. Dass es auch Mehdorn nicht geschafft hatte, die Fluglinie wieder auf Erfolgskurs zu bringen, verschwieg er dabei natürlich.
Vollrausch im Flugzeug ist selten eine gute Idee. Wer dann auch noch ausfällig wird, andere Passagiere bespuckt und zufällig in einer Maschine der Fluglinie Iceland Air sitzt, der sollte sich nicht wundern, wenn er kurzerhand an seinen Sitz gefesselt wird. Und zwar mit Kabelbindern und Klebeband. Dies hat nun ein betrunkener Fluggast auf dem Weg nach New York gelernt, nachdem er offenbar versucht hatte, seine Sitznachbarin zu würgen. Mit Hilfe einiger Passagiere fesselte die Kabinencrew den Mann und klebte dem Schreihals sogar den Mund zu. Ein Sprecher der Fluglinie bestätigte den Vorfall. Die Maßnahmen seien Notwendig gewesen, um die Sicherheit der Menschen an Bord zu gewährleisten.
Nach übereinstimmenden Medienberichten wird der Hauptstadtflughafen BER auch im Jahr 2013 nicht eröffnet. Dies sei aus Kreisen der Bundesregierung und des Aufsichtsrats am Sonntagabend bestätigt worden. Diesmal gehe es nicht mehr nur um die Brandschutzanlage, sondern es sei auch von massiven Baufehlern die Rede. Frühestens werde der Flughafen im Jahr 2014 oder sogar erst später eröffnet.
Seit dem 1. Januar ist der Markt der Fernbusse geöffnet – nun wollen viele Unternehmen etwas von dem Kuchen abhaben, den bisher die Deutsche Bahn ganz allein auf dem Teller hatte. Denn wo eine Bahnverbindung bestand, durften Fernbusse nicht fahren. Sie würden sich freuen, dass es nun endlich losgehe. Es sei eine extrem spannende Zeit, so der Geschäftsführer des Münchner Unternehmens Flixbus André Schwämmlein in einem Spiegel-Interview. Doch auch ein paar Schwergewichte reiben sich schon die Hände: Sowohl die Deutsche Post als auch der ADAC hatten bereits Mitte Dezember 2012 bekanntgegeben, einen Einstieg ins Busgeschäft zu prüfen.
Einen unverhofften Zwischenstopp musste ein Ferienflieger von British-Airways auf dem Weg nach Tunis einlegen. Nachdem zwei betrunkene Frauen randalierten, die Crew bedrohten und sich zum Cockpit durchkämpfen wollten, setzten die Piloten kurzerhand zur Landung an und ließen die beiden in die Ausnüchterungszelle stecken. Der Vorfall ereignete sich bereits an Silvester, wurde jedoch erst jetzt bekannt. Die Fluggesellschaft machte in einem Statement klar, dass sie ein solches Verhalten auch in Zukunft nicht tolerieren würden: Ihre Kunden hätten ein sicheres und angenehmes Flugerlebnis verdient.