Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

In Rumänien entsteht mit DraculaLand für eine Milliarde Euro ein neuer Gigant der Unterhaltungsindustrie. Das private Großprojekt nahe Bukarest kombiniert einen 160 Hektar großen Themenpark mit 1.200 Hotelzimmern. Die Eröffnung ist für 2027 geplant.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass europäische Destinationen im Jahr 2026 weltweit am beliebtesten sind. Reisende suchen demnach vermehrt nach Zielen mit starkem kulturellen Charakter, guter Erreichbarkeit und digitaler Infrastruktur.

Nach einem bisher wechselhaften Jahresverlauf steigt die Nachfrage internationaler Gäste im Oktober deutlich. Auch für die kommenden Monate erwartet die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) eine weitere Belebung des Incoming-Tourismus.

Am Pariser Flughafen Charles de Gaulle ist der französische Zoll auf eine eher ungewöhnliche Lieferung gestoßen. In einer Warensendung aus Madagaskar fanden die Beamten 19.000 Seepferdchen, die nach Hongkong geschmuggelt werden sollten. Die vom Aussterben bedrohten Tierchen stehen in Asien hoch im Kurs – dort werden sie vor allem in der traditionellen Medizin verwendet. Im Jahr 2005 hatte der Zoll bereits eine Sendung mit 35.000 Seepferdchen abgefangen.

Im Kampf gegen aufgebrochene Fahrkartenautomaten rüstet die Deutsche Bahn nun auf. Rund tausend Maschinen sollen noch in diesem Jahr mit Farbpatronen ausgestattet werden, die bei einem Aufbruchsversuch explodieren. Das mit Farbe bespritzte Geld sei dann zwar auch für das Unternehmen wertlos, der Schaden für die Bahn liege jedoch ohnehin eher in der Zerstörung der Automaten, so Sicherheitschef Gerd Neubeck.

Wer online einen Flug buchen will, sollte auf den Internetportalen von Anfang an den Endpreis sehen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Doch nicht auf allen Angebotsseiten wurde die Entscheidung umgesetzt. Die Portale tricksen weiter, wie die Stiftung Warentest aufzeigt.

Wegen eines Streiks der Sicherheitsleute, kam es gestern an verschiedenen Flughäfen zu erheblichen Verzögerungen. Am Hamburger Airport musste sogar die Polizei einspringen, um der Massen Herr zu werden. Die Polizei schließe nun die Eingänge und weise neue Besucher ab. Der neueste Stand sei katastrophal, erklärte die leicht verzweifelt klingende Flughafensprecherin. In Hannover und Stuttgart kam es ebenfalls zu Warnstreiks.

Anfang letzter Woche hatte die Bayerische Eisenbahngesellschaft bekanntgegeben, dass das Nürnberger S-Bahn-Netz von 2018 bis 2030 von der britischen Express Rail betrieben werden soll (hoga um acht

In Oldenburg sind die Baumfäller der Deutschen Bahn ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Ein Wartungstrupp sollte eigentlich nur das Grünzeug an den Gleisen zurückschneiden, rodete dabei aber auch gleich die bis zu vierzig Jahre alten Bäume auf einem Privatgrundstück. Auch nach mehrmaliger Aufforderung damit aufzuhören, ließen sich die Arbeiter nicht beirren und sägten weiter. Die betroffene Familie fordert nun Schadensersatz.

Im Prozess um den Flensburger Feuerteufel wurde der Angeklagte nun zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der ehemalige Mitarbeiter einer DB-Reinigungsfirma zwischen 2010 und 2014 insgesamt achtmal in Zugtoiletten gezündelt hatte. Der dabei entstandene Sachschaden belief sich auf stolze 700.000 Euro. Laut einer Gutachterin hätte der 49-Jährige in fast vollständiger sozialer Isolation gelebt. Zudem weise er eine Persönlichkeitsstörung und eine Intelligenzminderung auf.

Die Generation 65 plus geht gern auf Reisen. Waren es vor zehn Jahren noch 44 Prozent aller Ruheständler, die wenigstens fünf Tage im Jahr Urlaub machten, sind es gegenwärtig 49 Prozent, so die Stiftung für Zukunftsfragen. Ohne diese Zielgruppe hätten es Hotels, Restaurants und Cafés bereits schwer, erfolgreich zu sein, erklärte Stiftungsleiter Ulrich Reinhard. Flug-, Bahn- und Busgesellschaften sowie Reisebüros und -veranstalter müssten sich ebenfalls auf die neuen Reisegewohnheiten einstellen.