Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Die GBTA erwartet für 2026 Geschäftsreiseausgaben von 404 Milliarden Euro in Europa. Während die Ausgaben um sieben Prozent steigen sollen, wächst die Zahl der Reisen laut Prognose lediglich um 0,7 Prozent. Deutschland bleibt der größte europäische Geschäftsreisemarkt.
Das Ferienhaus-Portal Holidu hat das Suchinteresse bei Google für deutsche Kleinstädte mit weniger als 20.000 Einwohnern ausgewertet. Dabei führen Füssen und Winterberg das aktuelle Ranking an.
Hunderttausende Touristen zieht es Jahr für Jahr an die gleichen Orte. Die Europäische Kommission will die Länder dabei unterstützen, Folgen auszugleichen - und Europas Tourismus stärken.
Der Mai war für Thüringen ein guter Tourismus-Monat, der an das Niveau vor der Corona-Pandemie anschließen konnte. Mit rund 996 400 gebuchten Übernachtungen wurden rund 31 800 mehr gezählt als im Mai 2019. Im April hatte es noch einen Rückstand von etwa 6700 Übernachtungen zu dem April im Vor-Corona-Jahr gegeben.
Die Deutschen sind in Reiselaune. Die Buchungsumsätze für Veranstalterreisen in der laufenden Sommersaison und für den kommenden Winter lagen bis Ende Juni jeweils über dem Niveau vor der Corona-Krise.
Kristallklares Wasser, weißer Sandstrand, buntes Treiben in malerischen Gassen – an solchen Urlaubsfotos kommt gerade in den Sommermonaten kaum jemand auf Social Media vorbei. 59 Prozent haben im Urlaub schon einmal extra ein Ausflugziel gewählt, um Aufnahmen davon in sozialen Netzwerken zu teilen.
Zur Halbzeit der Sommerferien in Niedersachsen ziehen die Tourismusregionen eine gemischte Bilanz. Einerseits sei die Nachfrage nach Unterkünften trotz schwieriger Rahmenbedingungen etwa durch die Inflation ordentlich, andererseits reichten die Buchungszahlen wohl noch nicht an vergangene Höchstwerte heran.
Im Mai haben in Schleswig-Holstein deutlich mehr Menschen in Hotels und Pensionen sowie auf Campingplätzen übernachtet. Die Zahl der Übernachtungsgäste in den größeren Häusern mit mindestens zehn Betten stieg gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 9,8 Prozent auf fast 1 003 000, wie das Statistikamt Nord am Freitag mitteilte.
Im Mai haben wieder mehr Menschen in Hamburg übernachtet als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Gäste ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,9 Prozent auf 667 000 gestiegen, wie das Statistikamt Nord am Freitag mitteilte. Auch die Zahl der Übernachtungen legte um 5,1 Prozent auf 1,455 Millionen zu. Die Gäste blieben dabei durchschnittlich 2,1 Tage in der Hansestadt.
Amsterdam will Kreuzfahrtschiffe aus der Innenstadt verbannen. Das Stadtparlament nahm am Donnerstagabend einen entsprechenden Antrag mit großer Mehrheit an. Das Verbot ist eine weitere Maßnahme im Kampf gegen den Massentourismus und die zunehmende Luftverschmutzung.
Auf Buchungsplattformen für Hotels, Ferienwohnungen und Ferienhäuser lauert eine neue Gefahr. Betrüger bieten dort Unterkünfte zu attraktiven Konditionen an. Bucht jemand, stornieren die Betrüger kurz darauf und versuchen, den Nutzer von der Plattform wegzulocken, warnt das Verbraucherschutzportal «Watchlist Internet».