Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.
Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.
Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.
Der Markt der Geschäftsreisen ist weiter im Aufwind. Im vergangenen Jahr gaben die Unternehmen weltweit rund 1,2 Billionen US-Dollar für ihre Reisen aus – ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Spitzenreiter wurde erstmals die Volksrepublik China mit mehr als 291 Milliarden Dollar. Das Reich der Mitte verdrängte damit die US-Amerikaner, die fast 290 Milliarden Dollar für Geschäftsreisen ausgaben.
Das deutsche Schienennetz ist unterfinanziert. Das wird besonders im Vergleich mit den Nachbarländern deutlich. Wie der Lobbyverband Allianz pro Schiene errechnet hat, wurden im vergangenen Jahr lediglich 56 Euro pro Einwohner in die Trassen investiert. In der Schweiz waren es stolze 383 Euro. Das Problem ist natürlich bekannt, der Bund hat die Mittel mittlerweile kräftig aufgestockt. Mehr Baustellen bedeuten jedoch auch mehr Verspätungen.
Die zweitgrößte Fluggesellschaft des Landes hat keine eigenen Flugzeuge mehr. Ein Sprecher von Air Berlin bestätigte, dass auch die letzten Flieger verkauft wurden und von nun an mit einer geleasten Flotte geflogen wird. Mit einer vereinheitlichten Flotte sollen nun Kosten eingespart werden. Air Berlin hat in den letzten drei Jahren mehr als eine Milliarde Euro Verlust gemacht.
Die Deutsche Bahn möchte die eigenen Mitarbeiter besser vor gewalttätigen Übergriffen schützen. Gelingen soll das mit sogenannten Bodycams, die an den Jacken der Angestellten befestigt werden. Die neuen Geräte werden zunächst in der Hauptstadt getestet.
Bei mehreren Tui-Marken mussten die Kunden bislang 40 Prozent des Reisepreises direkt nach der Buchung bezahlen. Laut dem Oberlandesgericht Celle ist das jedoch viel zu viel. Nach einer Klage der Verbraucherzentrale Bundesverband urteilten die Richter, dass Reiseanbieter die Höhe der Anzahlung nicht beliebig festlegen können. Sie orientiert sich vielmehr an den tatsächlichen Vorauszahlungen, die der Anbieter leisten muss.
Auf der Webseite des österreichischen „Styrassic Park“ können die Nutzer neben Deutsch noch neun weitere Sprachen auswählen. Die Übersetzungen strotzen jedoch derart vor Fehlern, dass der Berufsverband der Dolmetscher und Übersetzer nun den sogenannten „Übelsetzungspreis“ verlieh. Bei Sätzen wie „Obwohl Robinson ein Plumsklo war – geht er hier die Treppe runter“ war das auch kein Wunder.
Georg Hesse heißt der neue Chef des Online-Reisevermittlers Holidaycheck. Im Kampf gegen große Konkurrenten setzt der Ex-Amazon-Manager ganz auf Kundenfreundlichkeit und darauf, Nischen zu besetzen.
Am 5. Juli 1841 brachte der Baptistenprediger Thomas Cook einige Hundert Personen zu einem Treffen für Abstinenzler. Da er auch für die Verpflegung der Reisenden sorgte, gilt die Tour für viele als erste Pauschalreise der Geschichte. Seitdem ist natürlich einiges passiert. Allein die deutschen Reiseveranstalter machen einen Jahresumsatz von 25 Milliarden Euro.