Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Soziale Medien beeinflussen die Reiseplanung der Deutschen zunehmend. Gleichzeitig posten sie seltener beschönigende Beiträge und verzichten im Urlaub häufiger vollständig auf soziale Netzwerke als Reisende in den übrigen untersuchten Ländern.
Reisepässe und Personalausweise haben persönliche Informationen nicht nur aufgedruckt, sondern auch auf einem Chip gespeichert. Manche Reisende machen sich Sorgen, ob genau dieser Chip nicht heimlich ausgelesen werden könnte.
Airbnb hat die Entwicklung der Suchanfragen nach naturnahen Reisezielen in Deutschland für den Herbst 2026 ausgewertet. Besonders stark gestiegen ist das Interesse an Orten im Schwarzwald, in der Eifel und an der Ostseeküste.
Ein Plus von rund fünf Prozent bei den Geschäftsabschlüssen auf der ITB Berlin 2018 gegenüber dem Vorjahr und allerbeste Prognosen für die kommenden Monate: Die internationale Reiseindustrie steuert auf ein glänzendes Rekordjahr zu.
Die Tui Group ist der größte Touristikkonzern der Welt mit 18,5 Milliarden Euro Umsatz im vergangenen Jahr. Im Interview mit dem Tagesspiegel sprach Tui-Chef Friedrich Joussen nun über den Ausbau der eigenen Kreuzfahrtflotte, allgemeine touristische Trends und künftige Destinationen. Konkurrenz durch Airbnb sieht Joussen jedoch nicht. Und große Bettenburgen seien auch nicht mehr in Mode.
Analysten von Morgan Stanley glauben, dass Amazon als nächstes das Internet-Reisegeschäft aus den Angeln heben könnten. Der Online-Reiseverkauf biete Amazon großartige Geschäftsmöglichkeiten. Morgan Stanley sagt, dass der E-Commerce-Riese erhebliche Gewinne aus dem Reisesektor generieren könnte.
Die Überlastung von Reisezielen war ein großes Thema auf der diesjährigen ITB. Unter dem sogenannten „Overtourism“ leiden nicht nur beliebte Destinationen wie Venedig, Barcelona oder Dubrovnik. Es sei höchste Zeit, über die Auswüchse des Massentourismus zu diskutieren, schreibt nun die Frankfurter Allgemeine. Schließlich zeichne sich in den Schwellenländern schon der nächste große Wachstumsschub für den Tourismus ab.
Die Deutsche Bahn hat ihr Gewinnziel für das vergangene Jahr verpasst. Wie der Spiegel berichtete, habe der Gewinn vor Steuern und Zinsen 2,15 Milliarden Euro betragen. Das war zwar ein Plus von rund 200 Millionen Euro, das Ziel sei jedoch mindestens 2,2 Milliarden gewesen. Für den geringeren Gewinn gab es zwei Gründe: die Herbst- und Winterstürme sowie die Sperrung der Rhein-Trasse.
Auf den Malediven soll noch in diesem Jahr das erste Unterwasserhotel der Inselgruppe entstehen. Das teilte Haris Mohamed von der Tourismusorganisation Maldives Marketing & PR Corporation auf der ITB in Berlin mit. Weitere Informationen zu dem Projekt behielt er allerdings für sich.
2017 war ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr für den internationalen Tourismus, bei dem Europa sowohl als Quell- als auch als Zielregion der wichtigste Wachstumstreiber war. Die Zahl der Auslandsreisen stieg weltweit um 6,5 Prozent und erreichte fast 1,2 Milliarden internationale Reisen.
Die Zahl der Geschäftsreisen wird sich 2018 mindestens auf dem bisherigen Niveau stabilisieren. Davon gehen rund 70 Prozent der Geschäftsreisenden aus, die sich an einer repräsentativen Umfrage beteiligt haben.