Tourismus

Tourismus

Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

In den Neunzigerjahren tötete der australische Serienmörder Ivan Milat mindestens sieben Rucksacktouristen. Drei der Opfer waren Deutsche, zwei Briten und zwei Australier. Der Reiseveranstalter Goulbourn Ghost Tours wollte daraus Profit schlagen und bot Touren durch den Wald an, in dem Milat seine Opfer verscharrt hatte. Nach massiven Protesten von Anwohnern und Opferverbänden wurde das Angebot nun jedoch wieder zurückgezogen. Die vielen Schreiben der Kritiker hätten zu einem Umdenken im Unternehmen geführt, erklärte eine Sprecherin.

Der Linksregierung der Balearen ist es auf Mallorca und Co. zu voll. Deshalb denken die örtlichen Politiker jetzt laut über ein Touristenlimit zur Hauptsaison nach und kritisieren vor allen Dingen den All-inclusive-Tourismus.

Roland Pofalla hat offenbar gute Chancen auf den Chefposten der Deutschen Bahn. Zudem wird der ehemalige Kanzleramtsminister wohl früher in den Vorstand einziehen, als bislang geplant. Wenn Pofalla nicht viel falsch mache, laufe es wohl auf ihn hinaus, heißt es im Unternehmen. Bislang ist Merkels frühere Allzweckwaffe für die politischen und internationalen Beziehungen der Bahn verantwortlich.

Nach dem Terroranschlag von Sousse hat Großbritannien die eigenen Landsleute vor Reisen nach Tunesien gewarnt. Ein weiterer Anschlag gegen Briten sei „hochwahrscheinlich“, so die Begründung. Auch Dänemark schloss sich der Warnung an. Die deutsche Regierung sieht die Lage bislang entspannter: Es gebe zwar zur Zeit keine Reisewarnung, jedoch ernstzunehmende Reise- und Sicherheitshinweise, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Von Reisen in bestimmte Gebiete, wie etwa die Gebirgsregion nahe der algerischen Grenze, sollte allerdings abgesehen werden.

Während die Deutsche Bahn im heimischen Fernverkehr gravierende Probleme hat, läuft es im Ausland wirklich glänzend. In England steuert die Bahn-Tochter Arriva unter anderem die roten Doppeldecker durch das Londoner Verkehrschaos – und will nun auch im Fernverkehr kräftig expandieren. Doch nicht nur auf der Insel sind die Eisenbahner aktiv. Auch in Dänemark, Serbien, Schweden, Portugal und Brasilien mischen sie kräftig mit.

Das Social-Media-Team der Deutschen Bahn hat derzeit alle Hände voll zu tun. Kundin Anke Hargaßer hatte in einem Facebook-Post ihr Unverständnis über die Behandlung einer Schwarzfahrerin geäußert – und damit offenbar genau den Nerv der Netzgemeinde getroffen. Die Bahn-Erklärung, dass man nicht immer ein Auge zudrücken könne, da sonst ja kein Ticketkauf mehr nötig sei, rettete die Situation auch nicht mehr. Das bisherige Ergebnis: 45.000 Likes, mehr als 2.000 Teilungen und Hunderte aufgebrachte Kommentare.

Reiseveranstalter Tui möchte seine Marke stärken. Wie Fritz Joussen bereits im Mai ankündigte, solle dafür auch in Ländern mit lokalen Hauptmarken die Marke Tui eingeführt werden. Die Vereinheitlichung wird zudem große Auswirkungen auf den stationären Vertrieb haben. Allein in Deutschland sollen dazu alle 450 eigenen Reisebüros in sogenannte Konzept-Stores verwandelt werden – natürlich alles ganz modern mit iPads und digitalen Medien.

Die Deutsche Bahn hat mal wieder Ärger mit einer ihrer Töchter. Der Geschäftsführer des Kasseler Unternehmens Media & Buch wird verdächtigt, mehr als eine Million Euro veruntreut zu haben. Es bestehe der Anfangsverdacht, dass er das Geld für gesellschaftsfremde Zwecke entnommen und dies durch Scheingeschäfte verschleiert habe, so die Staatsanwaltschaft.