Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.
Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.
Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.
Air Berlin ist im Jahr 2013 wieder tief in die roten Zahlen gerutscht. Unterm Strich stand ein Verlust von 315,5 Millionen Euro. Das gab Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft gestern in Berlin bekannt. 2012 hatte Air Berlin zum ersten Mal nach vier Verlustjahren noch ein leichtes Plus erzielt. Jetzt soll umgebaut werden. Dafür legt der Großaktionär Etihad über eine Wandelanleihe 300 Millionen Euro auf den Tisch.
Langzeitparken kann vor allem an den Flughäfen richtig teuer werden. Dass Fluggäste aber besser nicht auf halbseidene Angebote Dritter eingehen sollten, um ihren Wagen für zwei Wochen zu verwahren, zeigt der Airport in Düsseldorf. So manch ein Geschäftsprinzip der Park-Service-Unternehmen sei erst gar nicht darauf ausgelegt, ein ehrliches Geschäft zu machen, so ein Insider.
Der Lübecker Flughafen ist pleite. Der vorläufige Insolvenzverwalter nahm gestern seine Arbeit auf und wollte sich zunächst einen ersten Überblick über die Situation verschaffen. Das Amtsgericht Lübeck hatte das Insolvenzverfahren eröffnet und den Verwalter bestellt. Sowohl der bisherige Eigentümer als auch der neue Inhaber und Geschäftsführer sind seit Tagen nicht zu erreichen.
Aufregung am Leipziger Flughafen. Schuld waren jedoch keine herrenlosen Gepäckstücke oder anonyme Bombendrohungen – sondern eine ganz normale Schafherde. Die etwa 200 Tiere waren durch einen defekten Elektrozaun von ihrer Weide geflohen und grasten direkt vor dem Terminal. Während die Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen anrückte, liefen die Schafe bereits munter über den Airport-Parkplatz. Alle Tiere konnten zum Glück wieder eingefangen werden. Weder Straßen- noch Flugverkehr wurden beeinträchtigt.
Ein 15-jähriger Amerikaner hat einen fünfeinhalbstündigen Flug im Radkasten einer Boing 767 überlebt. Der junge Ausreißer hatte im kalifornischen San José den Flieger geentert und war in über 10.000 Meter Höhe und Temperaturen von unter 50 Grad Celsius nach Maui geflogen. Bekleidet mit einem Kapuzenpullover, Jeans und Turnschuhen hatte ihm offenbar eine Art Winterschlaf das Leben gerettet. Er sei in einen „Stand-by-Modus“ gefallen, so die Fachleute.
Die Vermietung von Autos ist in Deutschland fest in der Hand von Sixt, Europcar, Hertz und Avis. Bei der Kundenzufriedenheit fährt jedoch ein Unternehmen allen davon: Europcar. Der französische Autoverleiher hat besonders viele zufriedene und gebundene Kunden, so eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts "Forum! Marktforschung". Auf Platz zwei der Beliebtheit landete Hertz, gefolgt von Avis und Sixt.
Social Media ist ein gefährliches Geschäft – oft sind Peinlichkeiten nur einen Mausklick weit entfernt. Die amerikanische Fluglinie US Airways lernte das diese Woche auf die harte Tour, als ein Mitarbeiter aus Versehen ein Pornobild verbreitete. Laut Fluglinie hatte ein anderer Nutzer das Foto im Newsfeed des Unternehmens veröffentlicht. Doch anstatt es als unangemessen zu melden, wurde es als Antwort auf zwei Kundenbeschwerden verschickt.
Das Leipziger Internetunternehmen Unister (fluege.de, ab-in-den-urlaub.de, hotelreservierung.de) sucht offenbar einen neuen Besitzer. Wie die Zeitung „Die Welt“ unter Berufung auf Bloomberg weiter meldet, dürfte das Unternehmen mit bis zu 1,5 Milliarden Euro bewertet werden. Durch die Zunahme der Online-Geschäfte werden Portale mit breitem Publikum für Käufer immer interessanter. So dürfte Unister vor allem auf das Interesse von Beteiligungsgesellschaften stoßen, mutmaßt die Zeitung.